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#25

#25: Wundermittel Humor – wie Leichtigkeit im beruflichen Alltag Türen öffnen kann [>] Roman Szeliga, Happy&Ness

Humor hilft, Wissen zu vermitteln, schafft Beziehungen und bringt Menschen auf Augenhöhe. Wir haben mit Roman Szeliga, Arzt, Kommunikationsexperte und Mitbegründer der Klinikclowns, über Leichtigkeit im beruflichen Alltag und die Wichtigkeit von Humor als Kommunikationstool gesprochen. Der österreichische Humor wird im Ausland oft mit dem Wiener Schmäh gleichgesetzt und wurde in der Vergangenheit selbst in Krisenzeiten dazu genutzt, den Umständen zum Trotz für gute Stimmung zu sorgen. Ein Mix aus Melancholie und Selbstironie ist hier das Erfolgsrezept und das kann auch im beruflichen Umfeld so einige Türen öffnen. Kompetenz vermitteln und gleichzeitig humorvoll sein, geht das überhaupt? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da in vielen Ländern, wie beispielsweise der Schweiz, zunächst die Kompetenz bewiesen werden muss, bevor man humorvoll sein kann. In Österreich hingegen, hilft Humor vorab schon dabei, dass sich Menschen öffnen und sich im Falle eines Arztes auch anschließend behandeln lassen.  Humor beginnt immer bei einem selbst. Wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt, kann man diese Leichtigkeit auch in den beruflichen Alltag mitnehmen – auch dort, wo es sonst nicht so viel zu lachen gibt. Humor fungiert hier als Geschmacksträger, um schwierige Themen zugänglicher zu formulieren. Auch die Kommunikation zwischen Außendienstmitarbeiter und Arzt kann mit Humor optimiert werden. Der Trend geht weg von dem bisher starren System. Keine „Oneway”-Kommunikation ist hier das Ziel, stattdessen sollte der Außendienstmitarbeiter auch ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des Arztes haben, diese Informationen verarbeiten und auch mal ein ​​„Nein” akzeptieren können. Die Digitalisierung schafft neue Wege der Kommunikation – auch für Humor. Hören Sie rein und erfahren Sie, welche Möglichkeiten man an dieser Stelle hat und welche überhaupt sinnvoll sind. +++ Highlights der Episode +++4:11 Der österreichische Humor5:48 Humor und Kompetenz 16:16 Humor als Selbsttherapie 20:32 Gute Dinge hervorheben 26:08 Der neue Außendienstmitarbeiter 30:00 Kann man Humor lernen?38:33 Digitalisierung und Humor 54:48 3 Tipps, um Leichtigkeit in den zu Alltag integrieren+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#24

#24: Der Pharma-Manager, Arzt, Epidemiologe sagt: Es braucht einen Perspektivenwechsel im Gesundheitswesen [>] Fabian Wächter

Telehealth, Social Media und die Top 3 Challenges im Gesundheitsbereich – bei so vielen spannenden Themen ist es kein Wunder, dass diese Folge Überlänge hat. Diesmal zu Gast: Fabian Waechter, Allgemeinmediziner, klinischer Epidemiologe und Manager. Er hat bereits unterschiedliche berufliche Stationen hinter sich, war im Ministerium, beratend im Consultingbereich, aber auch in der Klinik tätig und hat somit einen breiten Blick auf das Gesundheitswesen. Sein Tipp: keine Angst vor Veränderung zu haben. Nicht nur im medizinischen Kontext hat das Sammeln und Verwerten von Daten einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben. Im Bereich der Datenverarbeitung gibt es aber noch immer Aufholbedarf in Österreich. Um eine maßgebliche Entwicklung in diesem Bereich zu erreichen, sollten Daten künftig noch rationaler gesammelt und verwertet werden.Durch den Mitarbeitermangel im Gesundheitswesen sind gute Arbeitsbedingungen in Kliniken jetzt wichtiger denn je. Genau in diesem Bereich gibt es aber oft noch viele Unzulänglichkeiten. Die beste Management-Strategie bringt nichts, wenn keine entsprechenden Regeln im Umgang miteinander vorhanden sind. Manchmal ist ein Perspektivenwechsel genau der richtige Ansatz zum Erfolg. Wir haben darüber gesprochen, welche Vorteile es bringt, die unterschiedlichen Ansichten im Gesundheitswesen aus erster Hand zu kennen und zu verstehen. Für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung ist das Vorantreiben der Digitalisierung die zentrale Voraussetzung. Mit Telehealth soll die Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen Distanz zwischen Arzt, Therapeut, Apotheker und Patienten erreicht werden. In welcher Form sich das in einer Kassenordination umsetzen lässt, haben wir in dieser Folge ebenfalls besprochen und gehen der Frage nach, wo es den Face-to-face-Kontakt, denn wirklich noch braucht. Bereits jetzt nutzen viele Ärzte Social Media um sich und ihre Arbeit im besonderen zu präsentieren – Allgemeinmediziner sind jedoch bisher noch rar gesät. In dieser Folge haben wir darüber gesprochen wie man hier den richtigen Mix zwischen Authentizität und Vertrauen schafft. Hören Sie unbedingt rein. Wer noch mehr über Fabian Wächter erfahren möchte: Ab 1. April 2022 betreibt er in Salzburg eine Kassenordination für Allgemeinmedizin.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#23

#23: Das Gesundheitswesen aus Gründerperspektive und eine emotionale Debatte um Datenschutz [>] Irene Fialka, INiTS

Gut entwickelt mit Luft nach oben – so beschreibt Irene Fialka, CEO bei INiTS und Managing Director des Health Hub Vienna unsere Hauptstadt Wien. Es hat sich bereits einiges getan in der Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups, aber es gibt auch noch viel ungenutztes Potential. Daher versucht der Vienna Health Hub ein Ökosystem für junge Unternehmen zu schaffen, das sich positiv auf deren Entwicklung auswirkt, damit sich unser Gesundheitssystem als Ganzes schneller weiterentwickeln kann.  Wichtig dabei ist, sich auf konkrete Anwendungsfälle zu spezialisieren und die GründerInnen dabei zu unterstützen, diese auch als solche zu pitchen, ohne dabei die Vision aus den Augen zu verlieren. Auf diese Weise fällt es den Unternehmen leichter, den Mehrwert für sich zu erkennen und somit ist der erste Schritt zur erfolgreichen Zusammenarbeit getan. Die Verantwortung dafür, die Gesundheitsbranche nach vorne zu treiben, sieht Irene Fialka nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei der Politik. Häufig sind Prozesse zu kompliziert und Aufwände vervielfachen sich aufgrund von zu wenig Koordination. Ein Beispiel dafür ist die Registrierung für die Covid-19-Impfung. Während Indien – ein Land mit über 1,3 Milliarden EinwohnerInnen – ein gemeinsames System für die Registrierung betreibt, gibt es in Österreich eines für jedes Bundesland. Des Weiteren ist ein großes Hemmnis für die Start-ups die Anstellung von qualifizierten MitarbeiterInnen aus anderen Ländern aufgrund von bürokratischen Hürden. Man begibt sich auf Talentsuche auf globaler Ebene, scheitert aber dann an Arbeitszulassungen o.Ä. in Österreich.Es gibt aber noch weiteren Aufholbedarf in Österreich. Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich hat in den letzten Monaten extrem Fahrt aufgenommen und es ist mittlerweile für den Großteil der Bevölkerung ganz normal, Covid-19-Testtermine online zu vereinbaren. Nichtsdestotrotz sind digitale Kliniken, wie man sie aus den USA kennt, in Österreich noch lange nicht denkbar. Ein Grund dafür ist die häufig sehr emotionale Debatte um das Thema Datenschutz. In Deutschland etwa gibt es bereits die App auf Rezept. Das bedeutet, dass digitale Gesundheitslösungen, die PatientInnen beim eigenen Gesundheitsmanagement unterstützen, von ÄrztInnen verschrieben und somit auch von der Sozialversicherung übernommen werden. Ein großer Vorteil dieser Lösung ist, dass diese Apps natürlich zuerst zugelassen werden müssen und man deshalb auch davon ausgehen kann, dass sie in Bezug auf Datenschutz sicher sind.Allgemein plädiert auch Irene Fialka auf Zusammenarbeit zwischen allen Stakeholdern, wie es auch schon einige unserer Podcast-Gäste in der Vergangenheit getan haben. Es gibt etwa Studien, die zeigen, dass nur ein einziger Tag weniger im Krankenstand pro Person und Jahr einen spürbaren Effekt auf das Wirtschaftswachstum eines Landes hat. Dazu gehört, einerseits auch mehr Bewusstsein für mentale gesundheitliche Probleme, ausgelöst durch Stress, zu schaffen Andererseits müsse man mehr in der Prävention tun, da ÖsterreicherInnen besonders in hohem Alter weniger gesund sind als in anderen Ländern.Sie haben ein Start-up, das eine Lösung im Gesundheitsbereich anbietet und möchten wissen, wie die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Unternehmen im Health Hub Vienna nun genau abläuft und wie Sie Teil davon werden können? Dann hören Sie jetzt in diese Episode des Healthcare Changers Podcast rein und erfahren Sie mehr!+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#22

#22: Digitale Lösungen sind im Pflegebereich schon angekommen [>] Miriam Moser

Robotik in der Pflege und Künstliche Intelligenz in der Diagnostik? Ja, das ist beides bereits Realität. Zwar übernimmt die Technik nicht die Aufgabe der ÄrztInnen bzw. des Pflegepersonals, aber sie kann diese dabei unterstützen. Künstliche Intelligenz schafft die Möglichkeit, einen relativ neutralen Blick auf die Gesundheitsdaten von PatientInnen zu werfen und Vorschläge für mögliche Diagnosen zu bieten. Roboter unterstützen Pflegekräfte, die ohnehin häufig zu wenig Kapazitäten für die Einzelbetreuung haben, indem sie Zeit mit PatientInnen verbringen.Miriam Moser, Digital- und Pflegepionierin, erzählt in dieser Folge des Healthcare Changers Podcast von Projekten im Pflegebereich, die an Landesgrenzen scheitern und beleuchtet den bisher oft ungenutzten Erfahrungsschatz des Pflegepersonals. Für sie ist der Schlüssel zu mehr Digitalisierung das Einbeziehen von so vielen StakeholderInnen wie möglich: PatientInnen, Angehörige, SozialarbeiterInnen, Kliniken, ÄrztInnen – und auch PflegerInnen.Beim Thema Digitalisierung in der Medizin liegt häufig der Fokus auf ÄrztInnen, jedoch wird dabei eine essentielle Gruppe vergessen: Pflegekräfte. Sie sind es, die regelmäßig die Daten der PatientInnen sammeln, daher sollten sie auf der Suche nach Digitalisierungslösungen mehr einbezogen werden. Miriam Moser spricht sich im Podcast aber abgesehen davon auch generell für mehr Zusammenarbeit aus. Man solle sich an einen Tisch setzen und gemeinsam an der optimalen Lösung für alle StakeholderInnen arbeiten. Dabei darf vor allem die Stimme der PatientInnen nicht zu kurz kommen.Mit Hilfe von Apps können viele (chronisch) kranke Menschen bereits wertvolle Daten regelmäßig selbst erheben, die eine höhere Zuverlässigkeit mit sich bringen. Beispielsweise kann man besser Schlüsse aus dem täglich gemessenen Blutdruck ziehen als aus einem einmalig erhobenen Wert bei der Untersuchung. Obwohl häufig die Datensicherheit ein Hindernis für viele PatientInnen ist, ihre eigenen Gesundheitsdaten zu tracken, ist Miriam Moser überzeugt davon, dass diese Hürde mit mehr Aufklärung über den tatsächlichen Mehrwert geschmälert werden könnte. Die Verantwortung dafür sieht sie bei Städten und Gemeinden. Diese sollen niederschwellig zugängliche Veranstaltungen organisieren, bei denen sich die Bevölkerung informieren kann. Miriam Moser arbeitet selbst derzeit bei Snore Free, einem Start-up, das PatientInnen bei der Schnarchtherapie unterstützt. Sie befürwortet es, dass Unternehmen in der Privatwirtschaft daran arbeiten, Lösungen für medizinische Problemstellungen zu finden. Jedoch sollten diese miteinander verknüpft operieren und das auch über Ländergrenzen hinweg. Wenn es bereits sinnvolle Lösungen in Großbritannien, Spanien oder Skandinavien gibt, sollten diese auch für Österreich in Betracht gezogen werden. Übrigens steht Österreich nicht allen Ländern in etwas nach. Im Vergleich zu Deutschland, wo teilweise Pflegedaten noch händisch erfasst werden, hat Österreich sogar die Nase vorn. In dieser Folge haben wir außerdem noch über Künstliche Intelligenz in der Diagnostik und Robotik als Unterstützung in der Pflege gesprochen. Hören Sie unbedingt rein, um zu erfahren, wie weit fortgeschritten die Pflege im Bereich Digitalisierung tatsächlich schon ist.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#21

#21: Public Affairs und Patient Advocacy – Zwischen Ministerium und Industrie [>] Bettina Resl, Sanofi CHC

Public Affairs, Corporate Communications und Patient Advocacy: Alles das Gleiche oder gibt es da doch Unterschiede? Darüber klärt uns Bettina Resl in der brandaktuellen Episode des Healthcare Changers Podcast auf. Sie war jahrelang auf Seiten des Ministeriums tätig, wo sie sich unter anderem für Frauengesundheit eingesetzt hat. Heute ist sie Head of Public Affairs Europe bei Sanofi und plädiert für mehr Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.Bettina Resl teilt in dieser Episode spannende Insights über die Pharmaindustrie aus verschiedenen Perspektiven: Einerseits von Seiten des Ministeriums, andererseits von Seiten des Unternehmens. Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen in führende Positionen in der IT- und Pharmabranche gelangen und dies fängt laut ihr damit an Anreize zu schaffen, sodass sich mehr Frauen für das Studium der MINT-Fächer zu interessieren beginnen. Außerdem geht es in dieser Ausgabe um Unterschiede zwischen Politik und Industrie und soviel darf jetzt schon verraten werden: Die unterschiedliche Arbeitsweise ist nicht nur in der Geschwindigkeit ersichtlich. In ihrer Rolle als Head of für Public Affairs Europe bei Sanofi CHC schafft Bettina Resl eine Plattform auf der sich Politik und Industrie austauschen können. Wünschenswert ist eine bessere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Playern, um so das gemeinsame Ziel besser verfolgen zu können; und das soll nicht nur auf nationaler Ebene passieren. Die Entwicklungen der letzten 18 Monate auf europäischer Ebene zum gemeinsamen Finden eines Impfstoffes haben diese Kollaboration bereits extrem beschleunigt. Das gemeinsame Ziel muss weiterhin klar heißen: Die Health Literacy verbessern und dafür sorgen, dass Menschen erst gar nicht krank werden. Patient Advocacy wird dabei groß geschrieben. Speziell Content Marketing hat dabei eine wichtige Aufgabe. Durch umfassende Information bekommen Patienten und Patientinnen die nötigen Tools ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem spielt Content Marketing eine zentrale Rolle im Bereich Corporate Communications, welcher Themenstellungen für ein Laienpublikum aufbereiten soll und auch ein gewisses Bewusstsein für diese schaffen soll. Die Basis für solch eine Kommunikation muss natürlich immer Compliance sein, denn nur so kann auch Vertrauen geschaffen werden. Auch Start-ups setzen sich stark in diesem Bereich ein. Während etablierte Pharmakonzerne bereits an einer Verbesserung der Lebenssituation der PatientInnen arbeiten, möchten Start-ups ebenso diese auf ein noch höheres Level bringen. Das Credo lautet auch hier Zusammenarbeit und dazu braucht es eine gemeinsame Sprache, aber auch Technologie kann unterstützen. Viele Pharmaunternehmen können in diesem Bereich noch einiges von Start-ups lernen. So ist ein CTO grundsätzlich in fast jedem Start-up zugegen, aber in kaum einem Pharmakonzern, wo die IT eher stiefmütterlich als Stabsstelle betrachtet wird.  Wenn Sie nun erfahren möchten, was Fußball mit OTC Medikamenten zu tun hat und wie es eigentlich dazu kam, dass Bettina Resl bald eine ganz neue Stelle besetzen wird, dann hören Sie gerne rein in neueste Episode des Healthcare Changers Podcast. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#20

#20: Innovation, Digitalisierung und der Umgang mit Daten im Pharmaunternehmen [>] Dierk Bartel, AstraZeneca

KardiologInnen sind eine ausgezeichnete Zielgruppe – zumindest wenn es nach Dierk Bartel, dem Innovation and Business Excellence Lead bei AstraZeneca geht. Diese sind nämlich mit dem Einsatz von Technologie im Alltag extrem vertraut und Digitalisierung ist hier längst angekommen. Im Gegensatz dazu war der plötzliche Umstieg von persönlichen Treffen zu Online-Meetings gerade für VertriebsmitarbeiterInnen im vergangenen Jahr eine ziemliche Herausforderung. Die „Lonely Wolves” auf den Straßen Österreichs wurden hinter den Schreibtisch verbannt und mussten von jetzt auf gleich teils ohne Echtzeit-Feedback in Form von Körpersprache mit KundInnen ins Gespräch kommen. Ob dieser Trend auch in Zukunft halten wird, wo man bei AstraZeneca die Inspiration für neue Geschäftsprozesse und Digitalisierungslösungen hernimmt und warum der „Service beyond the pill” von immer größerer Bedeutung wird, erfahren Sie unter anderem in dieser neuen Folge des Healthcare Changers Podcast.„Service beyond the pill” ist momentan in aller Munde. Was damit gemeint ist, ist die Realisierung in der Pharmabranche, dass die Betreuung der PatientInnen nicht mit dem Verschreiben der „Pille” getan ist. PatientInnen brauchen heutzutage mehr Informationen und sind mittlerweile auch offener für Präventivmaßnahmen, als dies noch vor ein paar Jahren der Fall war. Damals lag der komplette Fokus auf der Therapie der Krankheit. Jetzt versucht man, der Krankheit vorzubeugen.Dabei kann auch Digitalisierung behilflich sein. Beispielsweise ist der Arbeitsalltag von KardiologInnen zu einem großen Teil bereits digital: Operationen werden live übertragen und Scans am Bildschirm betrachtet. Aber auch PatientInnen mit chronischen Krankheiten können besser mit diesen umgehen mit Hilfe von Technologie; die ersten Apps werden als Medizinprodukte verschrieben, Geräte können die Intensität von Anfällen vorhersagen und das Medikament aus dem 3D-Drucker ist auch kein reines Hirngespinst mehr. Somit bietet der Wandel von Cross-Channel-Marketing zu Omnichannel Marketing die Möglichkeit, zusätzliche Touchpoints für die KonsumentInnen zu kreieren. Dass dabei zusätzlich noch Daten gesammelt werden ist ein weiterer Vorteil, welcher MitarbeiterInnen wiederum vor eine neue Problematik stellt: Digital Literacy.Welche KPIs und Messwerte sind für mich als Sales-MitarbeiterIn relevant? Das muss gelernt sein. Zusätzlich müssen neue Organisationsstrukturen und Prozesse geschaffen werden, welche der zunehmenden Digitalisierung gerecht werden. Und dabei sitzen alle im gleichen Boot: Man weiß, es muss sich etwas verändern, aber bis jetzt gibt es kaum Best Practice Cases, von denen man sich abschauen könnte, wie genau dies vonstatten gehen soll. Genau diese Best Practice Cases zu erschaffen und Innovation im Unternehmen voran zu treiben, ist Dierk Bartels Aufgabe. Immer wieder neue Wege zu gehen und zu gestalten, ist die Leidenschaft des selbst ernannten „Innovation Junkie” und dafür sucht auch er sich Inspiration. Wo er diese findet und warum das „quantified self” uns auch in Zukunft noch begleiten wird, hören Sie in der zwanzigsten Folge des Healthcare Changers Podcast.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#19

#19: Content Marketing & Storytelling – wie sich Sales im OTC Bereich durch Corona gewandelt hat [>] René Neubach & Dominik Flener

Content over Product. Das ist die key message aus dem Vortrag unserer beiden Hosts des Healthcare Changers Podcast beim IGEPHA Themenfrühstück. Die Welt hat sich in den letzten zwei Jahren grundsätzlich verändert und das hatte klarerweise auch Auswirkungen auf die Pharmabranche. Zum einen besteht nun ein erhöhtes Bewusstsein der EndkundInnen für Vorsorge und der Wert wissenschaftlicher Informationen ist immens gestiegen. Zum anderen wird der Verkauf für AußendienstmitarbeiterInnen aber schwieriger, da Apotheken vorrangig mit dem Covid-19-Testangebot ausgelastet sind bzw. teilweise sogar nur Telesales möglich war. Wie also beginnt man so ein Gespräch, ohne mit dem klassischen „Ja, danke, weiß ich eh innerhalb der ersten 30 Sekunden abgewürgt zu werden? Das erfahren Sie in dieser Sonderausgabe des Healthcare Changers Podcast. Außerdem sprechen wir darüber, warum das Produkt nicht der Held Ihrer Storyline sein sollte und beleuchten das Informationsbedürfnis verschiedener Zielgruppen im ToFu, MoFu und BoFu. 59,1% der Gen Z bzw. Millennials sind sich laut einer Studie der WHO (World Health Organization) Fake News in Verbindung mit COVID-19 bewusst. 43,9% geben an, wissenschaftliche Inhalte gerne auf Social Media zu teilen. Dieses neue Bewusstsein und die Wertschätzung für gut recherchierte und einfach verständliche Inhalte bietet neue Möglichkeiten für Sie, sich in den Köpfen Ihrer (zukünftigen) KundInnen zu positionieren. Glücklicherweise haben viele Unternehmen diesen Trend bereits erkannt und teilen aktiv ihre Geschichten auf Social Media bzw. den sogenannten „owned channels“, wozu die eigene Webseite oder auch ein Podcast gehören. Interessanterweise erhielt vor allem Letzteres in jüngster Vergangenheit immer mehr Zuspruch von den RezipientInnen. In Deutschland gibt es mittlerweile 10 Mio. Podcast-HörerInnen und 44% geben an, innerhalb der letzten 12 Monaten zu diesem Medium gewechselt zu sein. Trotz vielfältiger Möglichkeiten, sich selbst zu positionieren, scheitert die Kommunikation oft an der Aufbereitung der Inhalte, die entweder nicht zielgruppengerecht gestaltet ist oder die Zielgruppe zum falschen Zeitpunkt im Funnel abholt. Das Produkt sollte nämlich für KundInnen erst am Ende des Funnels, dem sogenannten Bottom of the Funnel (kurz: BoFu) platziert werden. Für mögliche KundInnen, die sich im Top of the Funnel (ToFu) bzw. im Middle of the Funnel (MoFu) befinden, haben informative bzw. überzeugende Inhalte weitaus mehr Relevanz. Ein weiteres häufig auftretendes Problem ist die Tatsache, dass eventuell sogar ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des „content over product“ besteht, aber dennoch in der Umsetzung das Produkt selbst wieder im Vordergrund steht. Natürlich sollte jede Marketing- und Sales-Aktivität auf die Steigerung der Verkäufe ausgerichtet sein. Dennoch ist dies kaum der richtige Ansatz für KundInnen, für die eventuell noch nicht einmal ein Problembewusstsein besteht. Hinzu kommt die Unterscheidung zwischen dem/der PatientIn, dem/der KundIn sowie den Angehörigen, welche jeweils verschiedene Informationsbedürfnisse und unterschiedliche Beweggründe haben. Zu guter Letzt zählt aber nicht nur guter Content, sondern natürlich auch eine Strategie, welche diesen richtig in Szene setzt. Abgerundet wird das Ganze durch möglichst viele Touchpoints in der customer journey, verbunden mit dem Sammeln von Daten wie etwa E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Schließlich gilt: If you don’t measure it, you are not doing it.All das und noch viel mehr erfahren Sie in der knapp 60-minütigen Sonderfolge des Healthcare Changers Podcast beim IGEPHA Themenfrühstück.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#18

#18: Period Positive: Nachhaltigkeit und Innovation in der Monatshygiene [>] Annemarie Harant, Erdbeerwoche

Are you ready for red? Diese Frage steht am Anfang der Erdbeerwoche – ein Unternehmen, das sich seit einem Jahrzehnt zur Aufgabe macht, das Thema Menstruation zu enttabuisieren, aktive Aufklärung zu betreiben und den weiblichen Zyklus als das in unserer Gesellschaft zu verankern, was er ist: etwas völlig Natürliches. Schluss also mit blauer Flüssigkeit in blütenweißer Unterwäsche und der damit suggerierten Reinheit, die Frauen verkörpern sollen. Schluss mit Menstruationsprodukten, deren Inhaltsstoffe (wie beispielsweise Plastik) nicht angeführt sind, obwohl sie mit den sensibelsten Bereichen des menschlichen Körpers in Berührung kommen. Schluss mit gender pricing und der damit verbundenen erhöhten Armutsgefährdung von Frauen.Die Erdbeerwoche setzt sich daher für mehr Nachhaltigkeit und Transparenz bei Menstruationsprodukten und einen wertschätzenden Umgang mit diesem Thema ein und trifft damit den Nerv der Zeit. Welche weiteren Vorteile ein social business am Markt hat, wie viel Innovation in Menstruationsprodukten steckt und welche Rolle auch Ärzt*innen, insbesondere auch männliche Botschafter, in der Aufklärungsarbeit spielen – das und vieles mehr erfahren Sie in der neuen Folge.Unternehmerisch handeln aber eine gesellschaftliche Vision verfolgen – das ist das Credo eines social business, wie es etwa die Erdbeerwoche ist. Unternehmen wie dieses haben es im letzten Jahrzehnt endlich geschafft, das Thema Menstruation, weiblicher Zyklus und all dessen gesellschaftliche Auswirkungen mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Menstruation als Tabuthema aufzubrechen, Nachhaltigkeit und Transparenz bei Menstruationsprodukten zu erzielen und Frauen* einen selbstbestimmten und wertschätzenden Umgang mit ihrem Zyklus zu ermöglichen – das sind die Ziele, welche die Erdbeerwoche verfolgt. Annemarie Harant, Co-Gründerin und Geschäftsführerin der Erdbeerwoche, hat sich seit jeher intensiv und professionell mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und verbindet dieses Thema nun mit zwei anderen ihrer zentralen Interessensgebiete: Frauen* und Gesundheit. Der unrealistischen Bilder von menstruierenden Frauen in Werbung und Öffentlichkeit längst überdrüssig, setzte sie sich zur Aufgabe, das Thema Menstruation vor den Vorhang zu holen und immerhin nicht weniger als 50 Prozent der Bevölkerung da abzuholen, wo sie wirklich sind: eben nicht in blütenweißen Kleidern über die Wiese laufend, während sie ihre Periode haben, sondern oftmals vor Schmerzen gekrümmt zu Hause und noch dazu mit Scham behaftet, darüber zu sprechen.Vulvalippenkleber? Batteriebetriebene Tampons? Glitzerkapseln für die Vagina? Was sich der Markt nicht alles einfallen ließ, um den vermeintlichen „Bedürfnissen“ des menstruierenden Bevölkerungsanteils nachzukommen. Erst kürzlich gesellte sich zur langen Liste an unbrauchbaren, gesundheitlich teils wirklich bedenklichen und nicht zielgruppengerechten Menstruationsprodukten Pinky Gloves dazu – Einweghandschuhe aus Plastik, die vermeiden sollten, mit dem eigenen Menstruationsblut in Berührung zu kommen. Innovation sieht anders aus. Annemarie Harant schlüsselt wunderbar auf, warum dies so ist.Wie Innovation hingegen tatsächlich aussieht, zeigt die Erdbeerwoche auf und betreibt zu diesem Zwecke seit jeher intensive Marktforschung und aktives Stakeholdermanagement, um den Bedürfnissen der KundInnen gerecht zu werden. Um dies zu gewährleisten, spielt auch social listening, das aktive Zuhören auf Social Media-Kanälen wie etwa Youtube, bei der Erdbeerwoche stets eine wesentliche Rolle. Hier kommen auch regelmäßig Stimmen von Ärzt*innen zum Einsatz, die eine wichtige Rolle in der fundierten Aufklärung von Jugendlichen spielen. Weitere Kooperationen zur Aufklärung von jungen Menschen finden häufig mit Schulen statt, im Rahmen von „Ready For Red“, der von der Erdbeerwoche initiierten digitalen Lernplattform für Jugendliche.Womit wir wieder am Beginn des Artikels wären: ARE you ready for red? Spätestens nach dem Hören unserer neuen Folge sind Sie es bestimmt! Viel Spaß beim Reinhören!+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#17

#17: The Future of Pharma – wie soziale Verantwortung in der Industrie zum Gamechanger werden kann [>] Manuel Reiberg, Daiichi Sankyo

Die Pharmaindustrie als mächtiger Stakeholder im Gesundheitswesen kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, bessere Systemeffizienzen zu generieren. Für Manuel Reiberg, Managing Director von Daiichi Sankyo UK Ltd., führt dieser Weg unweigerlich über das Erkennen der eigenen sozialen Verantwortung. Dies muss allerdings im Zusammenschluss mit anderen wichtigen Playern im Gesundheitswesen wie Academia, Tech und Gesundheitssystem erfolgen. Nur so kann wahre Veränderung auf den Weg gebracht werden. Welche innovativen Vorzeigeprojekte es diesbezüglich bereits in UK gibt, ob und wie sich das Kerngeschäft der Pharma in Zukunft durch Digitalisierung wandelt und welche verblüffenden Unterschiede es zwischen britischem und österreichischem Gesundheitssystem gibt – das und vieles mehr erfahren Sie in der neuen Folge.Die Pharmaindustrie als mächtiger Stakeholder im Gesundheitswesen kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, bessere Systemeffizienzen zu schaffen. Doch nimmt sie diese Rolle auch hinreichend wahr? Laut Manuel Reiberg, Managing Director von Daiichi Sankyo UK Ltd., kann die Industrie dies vor allem erreichen, indem sie sich ihrer eigenen sozialen Verantwortung bewusst wird. Das Ziel muss sein, Ungleichheiten im Zugang zu Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen weitestgehend abzuschaffen und somit jeder/jedem – ungeachtet des persönlichen Status – das Recht auf die individuelle Gesundheit zu gewähren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es unabdingbar, dass die verschiedenen Stakeholder des Gesundheitswesens fruchtbar zusammenarbeiten. Die Idealvorstellung wäre also, dass Industrie, Tech, Academia und Gesundheitssystem sich gemeinsam überlegen, wie man Gesundheit und Prävention nicht einfach nur managen, sondern tatsächlich nachhaltig optimieren kann. Nur durch diese gemeinsame Anstrengung könne wahre Veränderung letztendlich stattfinden.Als Pharmaunternehmen sieht sich Daiichi Sankyo in der Pflicht, seine Rolle in diesem Zusammenschluss wahrzunehmen und stellt sich die Frage: Wie können wir als Vertreter der Industrie dem gesamten Gesundheitswesen unter die Arme greifen? Die Prämisse ist hierbei vor allem: Investition in sinnstiftende Projekte, die etwas verändern können, anstatt überbordende Promotion- und Werbebudgets auszugeben. Dahingehend entwickelt Daiichi Sankyo Konzepte, wie man beispielsweise PatientInnen-Pathways optimieren kann oder durch gezielte Datenanalysen unwarranted variations in care und andere Problemfelder im Healthcare-Bereich aufdeckt. Dazu kooperiert das Unternehmen unter anderem mit Startups, die durch digitale Innovation Gesundheitsdienstleistungen so niederschwellig wie möglich verfügbar machen wollen.In diesem Zusammenhang lohnt sich auch der Blick in andere Länder: Manuel Reiberg kennt sowohl das österreichische als auch das britische Gesundheitswesen in- und auswendig und weiß um die teils gravierenden Unterschiede Bescheid. Einer der wesentlichsten ist wohl, dass das National Health Service (NHS) in Großbritannien gänzlich staatlich gemanaged und steuerfinanziert ist. Zwischen PatientIn und Behandlung stehen eine Vielzahl an Gatekeepern im Weg, die den direkten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen massiv erschweren. Dadurch entstehen mitunter auch Zustände, die man sich in Österreich aufgrund des stets besonders niederschwelligen Zugangs zu Behandlungen gar nicht vorstellen kann. Dennoch treibt jenes Prekariat im System letztendlich Veränderung voran. Somit gibt es im britischen Gesundheitswesen zahlreiche zukunftsweisende Ansätze im Bereich von Innovation und Digitalisierung, die andere Länder sich zum Vorbild nehmen können (NHS X, NHS Innovation Hub, um nur einige Beispiele zu nennen). Hier sieht man positive Entwicklungen in der Zusammenarbeit zwischen Pharma, Tech und Gesundheitssystem und kann erkennen, wie elementar die Pharma als intermediäre Instanz im Vorantreiben von Innovation im Healthcare-Bereich sein kann.Weitere verblüffende Einsichten in die Unterschiede von Gesundheitssystemen sowie Antworten auf die Fragen, ob der Digitalisierungsschub auch das Kerngeschäft der Pharma verändern wird (Stichwort „beyond the pill“) und warum es im Gesundheitswesen eine neue Incentivierung braucht – das und vieles mehr erfahren Sie in unserer neuen Folge.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#16

#16: Standespolitik vs. Startup-Kultur: wie Stakeholder im österreichischen Gesundheitswesen für Veränderung sorgen können [>] Erika Sander, ÖGGK

Um Innovation im Healthcare-Bereich voranzutreiben braucht es Leuchtturmprojekte – wie etwa das telemedizinische Angebot der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze. Die traditionsreiche Organisation hat eine App ins Leben gerufen, die es PatientInnen erlaubt, virtuell mit ÄrztInnen in Kontakt zu treten und deren Dienstleistungen schnell, unkompliziert und niederschwellig in Anspruch zu nehmen. Diese Zusammenführung von Healthcare-Services setzt jedoch die Vernetzung der verschiedenen Stakeholder voraus – etwas, das sich im österreichischen Gesundheitswesen noch nicht hinreichend durchgesetzt hat. Woran das liegt, welche Door Opener es geben könnte und warum es einen Weg aus den einzelnen Startup-Silos zu mehr flächendeckender Zusammenarbeit geben muss, verrät uns Mag. Erika Sander, Generalsekretärin der ÖGGK in unserer neuen Folge.Was haben Standespolitik, starre Strukturen und Startup-Silos gemeinsam? Richtig: Alle drei prägen das aktuelle österreichische Gesundheitswesen – und das mehr als manchen lieb ist. Denn zumindest die ersten beiden Faktoren legen nicht unbedingt Innovationsgeist und Veränderungswille nahe. Als Generalsekretärin der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze und ehemalige Geschäftsführerin der IMS Health (nunmehr IQVIA) kennt Mag. Erika Sander das heimische Gesundheitssystem wie kaum eine zweite. Mit aller Klarheit kann sie sagen: Es gibt in Österreich viel Aufholbedarf, wenn es um innovationstreibende Maßnahmen wie etwa die Nutzung von Big Data und die Vernetzung von wichtigen Healthcare-Stakeholdern geht – bewährte Praktiken, die in anderen Ländern schon längst etabliert sind.Doch woran liegt es, dass diese Prozesse in Österreich derart schleppend voranschreiten? Ein wesentlicher Grund hierfür sind laut Erika Sander die konservativen und unflexiblen Strukturen der etablierten Organisationen, die keine schnellen Entscheidungen zulassen und stark von persönlichen Befindlichkeiten geprägt sind. Hinzu kommt, dass es unter den StakeholderInnen zu viele EinzelkämpferInnen gibt, die letztendlich auch zu wenig unternehmerisches Denken an den Tag legen. Ändern könnte man dies, indem man beispielsweise Praxen oder Apotheken als Businessmodelle betrachtet und durch Digitalisierungsmaßnahmen nachhaltig in den eigenen Standort investiert.Ein exemplarisches Beispiel hierfür ist die telemedizinische App der ÖGGK. Diese ermöglicht es PatientInnen, fusionierte Gesundheitsdienstleistungen von ÄrztInnen und ApothekerInnen niederschwellig in Anspruch zu nehmen und dabei das Optimum für sich herauszuholen. Ein weiteres Beispiel solch einer fruchtbaren Kooperation sind die sogenannten Qualitätszirkel, in denen ÄrztInnen, ApothekerInnen und PatientInnen effektiv zusammenarbeiten. Dadurch entsteht eine Triple-Win-Situation, von der alle Beteiligten nachhaltig profitieren können. Allerdings existieren diese produktiven Einzelprojekte bisher lediglich im Kleinen und müssten als Innovationstreiber vielmehr in den Vordergrund geholt werden, um wirklich langfristig innovativen Fortschritt herbeizuführen.Mag. Erika Sander und die ÖGGK gehen jedenfalls schon mal mit gutem Beispiel voran und möchten dabei Door Opener für weitere innovative Ansätze im österreichischen Healthcare-Bereich sein. Was die ÖGGK sonst noch zu bieten hat, warum sie auf Ganzheitlichkeit setzt und welche Vision sie für die Zukunft bereithält, erfahren Sie in unserer neuen Folge.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#15

#15: Wie Digital Health und Startups die Pharmabranche bereichern [>] Michael Schuster & Felix Faltin, Speedinvest

Speedinvest ist ein führendes Unternehmen im Bereich Risikoinvestment in der Seed Stage und führt eines der größten und regional diversifiziertesten Digital Health-Portfolios in Europa. Wenn es also darum geht, qualifizierte Insights zum Thema Innovation, Investment und Mut zur Veränderung im Healthcare-Bereich zu bekommen, gibt es kaum geeignetere Gesprächspartner als führende Vertreter von Speedinvest wie etwa Michael Schuster und Felix Faltin. Im Gespräch mit unseren Hosts klären die beiden über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Pharma- und Finanzindustrie, das Thema „beyond the pill“ und die Notwendigkeit einer branchenbedingten „Attacke von unten“ in der Pharmaindustrie auf. Darüber hinaus geben sie wertvolle konkrete Tipps, wie Startups und Gesundheitswesen voneinander profitieren und Veränderung in der Pharmabranche letztendlich gelingen kann.Die Pharmabranche bietet viel Raum für Veränderung und Innovation – und verträgt diese auch. Darüber sind sich Michael Schuster und Felix Faltin von Speedinvest und unsere beiden Hosts René Neubach und Dominik Flener einig. Doch im Gegensatz zu anderen Branchen wie etwa der Finanzindustrie oder FinTech hat man es in der Pharma mit behäbigeren Strukturen, langsamer agierenden Playern und einer geringen Bereitschaft zur Veränderung zu tun. Felix Faltin und Michael Schuster widmen ihre Arbeit dem Risikoinvestment in Digital Health-Startups in der Seed Stage und haben dabei einen Soft Spot für Projekte, die gleichermaßen visionär und gewagt wie inhaltlich fundiert und durchdacht sein sollen. Dadurch sind sie kontinuierlich an der Weiterentwicklung von digitaler Innovation in der Pharmabranche beteiligt und haben tiefe Einblicke in deren Systeme. Fazit: Es gibt viel Luft nach oben, aber es tut sich etwas. Der Ausblick in die nähere Zukunft ist vielversprechend: Behandlungspfade sollen neu gedacht, klinische Studien inklusiver gestaltet und mehr überzeugende Blue Print-Modelle und Best Practice-Beispiele – die aktuell noch nicht ausreichend vorhanden sind – zu Tage gefördert werden. Darüber hinaus soll Veränderung nicht nur die Beziehungen zu KundInnen, sondern auch interne Organisationsprozesse betreffen. Damit ist auch im „Backend“ des Gesundheitswesens – Stichwort Opinion Leader Management, CRM-Systeme und Drug Discovery – mit einem Innovationsschub zu rechnen. Weiteres enormes Innovationspotential in der Pharma steckt in der zunehmend an Bedeutung gewinnenden betrieblichen Gesundheitsförderung im B2B-Bereich und im Konsum gesundheitsbezogener Medien.Welche konkreten und logischen Schritte man tätigen kann, um Innovationsprozesse in der Pharma in Gang zu setzen, wo die österreichische Pharmaindustrie im Vergleich zur internationalen Topspitze steht und wie eine fruchtbare Kooperation zwischen Pharma und Startups gelingen kann, erfahren Sie in unserer neuen Folge.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#14

#14: InfluCancer: Es braucht mehr Patientenperspektiven [>] Martina Hagspiel, Kurvenkratzer

Mut zur Veränderung – das ist ein Kernthema im Leben von Martina Hagspiel. Als sie 2010 an Brustkrebs erkrankte, sah sie sich gezwungen, ihr Leben komplett neu aufzustellen – ein Schicksal, das sie mit anderen PatientInnen teilt. Der Erfahrungsschatz von PatientInnen im Umgang mit ihrer eigenen Krankheit ist äußerst wertvoll für die Gesundheitsindustrie und sollte gerade deshalb stärker in den Fokus gerückt werden. Als Gründerin von Kurvenkratzer-InfluCancer und dem Podcast “Let’s talk about Krebs, Baby!” möchte Martina Hagspiel diese PatientInnenperspektive sichtbar machen und damit die Bedeutung von Patient Centricity und qualifizierten Patientenstimmen im Gesundheitswesen hervorstreichen.Martina Hagspiel, Gründerin von Kurvenkratzer-InfluCancer und Hostin des Podcasts “Let’s talk about Krebs, Baby!”, erläutert in dieser Episode, warum es so wichtig ist, PatientInnen in Patientenvertretung, -organisation, Industrie und Gesundheitskommunikation Gehör zu verschaffen. Die Antwort auf diese Frage liegt auf der Hand: Menschen, die eine Krankheit selbst erlebt haben, können dem Gesundheitswesen viele essenzielle Informationen liefern, die ansonsten verborgen bleiben würden. Wie beeinflusst die Erkrankung die Lebensqualität und Beziehungen der PatientInnen? Welche Ängste löst sie aus? All diese “Soft-Faktoren” und andere patient reported outcomes würden laut Martina Hagspiel in der österreichischen Gesundheitsindustrie jedoch nicht immer ausreichend berücksichtigt. Sie seien jedoch valides und höchst relevantes Wissen für den Umgang mit einer Krankheit. Aus diesem Grund sollten sich in Patientenvertretungen und -organisationen qualifizierte Patientenstimmen und Personen wiederfinden, die eben nicht nur über PatientInnen, sondern mit ihnen sprechen.Ein empathischer und patientenzentrierter Zugang spielt auch in der Arzt-Patienten-Kommunikation eine bedeutende Rolle – Stichwort mündige/r PatientIn. Er/sie hat großes Potenzial, das Fachwissen der Industrie und ÄrztInnenschaft zu fördern und stellt diese dabei vor neue Herausforderungen. Gerade deshalb sei es wichtig, dass PatientInnen ihre mündige Rolle auch wahrnehmen. Auf diese Weise könne das Beste aus dem Arzt-PatientInnengespräch herausgeholt werden.In der Patientenorganisation stellen ÄrztInnen eine wichtige Dialoggruppe dar. Mehr Rückenwind seitens der Industrie und eine stärkere Betonung des shared decision makings wäre den Patientenorganisationen jedoch ein großes Anliegen. Auch hier gilt es, einen nachhaltigen patient centric approach durchzusetzen. So könne man PatientInnen Zugang zu wichtigen politischen und anderen Gremien verschaffen und deren Perspektive mehr einbinden.Des Weiteren gibt uns Martina Hagspiel Einblicke in ihre äußerst erfolgreichen Projekte und digitalen Plattformen. Außerdem verrät Sie uns, warum ein guter Patient Relations Manager wohl der perfekte Markenbotschafter für ein Pharmaunternehmen ist. Mehr dazu erfahren Sie in unserer neuen Episode. Tune in!+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#13

#13: Der Podcast als neuer Player im Content-Marketing [>] Kia Hampel, OMR Podstars

Seit Jahren ist der Podcast bereits der rising star unter den Content-Formaten und liegt kontinuierlich im Trend. Ob Unterhaltungsindustrie, B2B oder PR in privater Sache – wer Inhalte vermitteln und dabei möglichst viel Aufmerksamkeit generieren möchte, investiert in Podcast-Produktion. Hier kommt Podstars ins Spiel: Die führende deutsche Podcast-Company ist auf Produktion, Vermarktung und Beratung von angehenden PodcasterInnen spezialisiert. René Neubach und Dominik Flener haben mit der Podstars-Expertin Kia Hampel über den Podcast als effizientes Content-Marketing-Tool gesprochen, sowie darüber, wie man ihn gezielt für sein Unternehmen einsetzt und welche wegweisenden Zukunftstrends auf ihn warten.Der Podcastmarkt zeigt einen ständigen Aufwärtstrend, der keineswegs nur den Entwicklungen im Corona-Jahr 2020 geschuldet ist: Medienkonsum on demand erfreut sich bereits seit langem großer Beliebtheit und der stetige Fortschritt im technischen Bereich tut sein Übriges, um den Podcast zum “Star” unter den Content-Formaten zu machen. Immer mehr Unternehmen setzen auf Podcasts, wenn es um die Vermarktung ihrer Produkte geht – sei es im B2B-Bereich oder an den/die Endkonsument/-in gerichtet. Für Kia Hampel, Business Development Managerin bei Podstars, gibt es allerdings ein paar essenzielle Fragen, die unbedingt geklärt werden sollten, bevor es an die Podcast-Produktion geht: Eine konkrete Zielsetzung und klare Definition der Zielgruppe sind dabei nur zwei der wesentlichen Faktoren, die zu einem gelungenen Podcast beitragen. Eine wichtige Frage ist darüber hinaus: Hab’ ich denn überhaupt genug zu erzählen? Kann ich meinem Zielpublikum genügend relevante Inhalte liefern, die auch über ein paar Folgen hinausgehen? Die Frage nach dem Warum sollte jedenfalls nicht mit „weil es cool ist und gerade alle machen” beantwortet werden.Im Gespräch mit René und Dominik klärt uns Kia außerdem über die verschiedenen gängigen Podcast-Formate auf und verrät, welche gerade im Kommen sind – Stichwort Storytelling. Wie im Speziellen die Pharmabranche auf diesen Zug aufspringen kann, welche Beispiele es bereits gibt und welche konkreten Schritte zu einer erfolgreichen Verbreitung des Podcasts führen, erfahren Sie ebenfalls in dieser Folge.Außerdem stellen sich die Fragen: Prominenter oder doch eher unbekannter Host? CEO-Podcast oder nicht? Und: Hat 2021 das Potenzial, zum Podcast-Jahr schlechthin zu werden? Antworten hören Sie in dieser Folge.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#12

#12: Wie gelingt Innovation und sind Krisen ein Innovationsbeschleuniger? [>] Michael Putz, LEAD Horizon

Zu Beginn des ersten Lockdowns stand für Michael Putz fest: Diese Situation erfordert Innovation. Ein Handlungsappell an ihn selbst, denn wer könnte Innovation besser herbeiführen als die führenden InnovationsmanagerInnen dieses Landes? Eine Krise verlangt nach Veränderung, und diese braucht Innovation – Michael Putz‘ Spezialgebiet. Gemeinsam mit ExpertInnen aus seinem umfassenden Erfindernetzwerk entwickelte er also ein neues Produkt, das dieser Tage buchstäblich in aller Munde ist.Als Gründer und Managing Partner von LEAD Innovation und Geschäftsführer von LEAD Horizon war Michael Putz gemeinsam mit seinem Team einer der ersten, der die sogenannten „Gurgeltests“ konzipiert und in Österreich auf den Markt gebracht hat. Es galt, schnelle, sichere und schmerzfreie Corona-Testungen zu entwickeln und diese flächendeckend und niederschwellig verfügbar zu machen, um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen.Massentestungen, easy-to-use und selbstständig anzuwenden – was heute als gängige Praxis angesehen und landläufig durchgeführt wird, war damals, als das Patent zu LEAD Horizon angemeldet wurde, noch keine Selbstverständlichkeit. Doch genau darin liegt der Kern der Innovation: Heute schon die Bedürfnisse der Zukunft zu kennen. Trends aufgreifen und mutig vorangehen. Laut Michael Putz ist die Healthcare-Industrie ein ideales Umfeld für genau diese Innovationsprozesse, da Forschung und Entwicklung gerade im Umfeld von Wissenschaft stets einen hohen Stellenwert haben.Im Gespräch mit René und Dominik verrät Michael Putz außerdem, welche Rolle Geschwindigkeit bei innovativen Ideen spielt und welche Methoden es gibt, um Innovation im eigenen Unternehmen voranzutreiben – Kunden- oder Konsumentenpartizipation? Start-ups? Oder konzentriert man sich doch hauptsächlich auf Lead User? Ganz nebenbei wird dabei auch mit Mythen aufgeräumt, welche denn so die besten Entstehungsorte für Ideen sind. So viel sei verraten: Die eigene Toilette ist es schon mal nicht.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#11

#11: Was die Healthcare-Industrie aus der Sportwelt lernen kann [>] Alex Printer, InScouts

Alex Pinter ist Co-Founder von Inscouts und Players Vote, zwei international erfolgreiche Unternehmen, die sich auf Fan- und Audience Engagement in der globalen Sportwelt spezialisieren. Sein Werdegang zeigt, wie man es durch gezieltes out-of-the-box-thinking und mutiges Voranschreiten im Sportmarketing bis ganz nach oben schafft. Was sich die Pharmabranche in Bezug auf Engagement von der Sportwelt abschauen kann und welche essenzielle Rolle dieser Begriff überhaupt im Healthcare-Marketing spielen sollte, hören Sie in unserem Podcast.Als Co-Founder zweier Top-Unternehmen in der internationalen Sportwelt mit breiter Basis in den U.S.A. weiß Alex Pinter, worauf es in der digitalen Marketingwelt ankommt: Mut zur Veränderung, permanente Präsenz und hohen face value. Dies gelingt unter anderem durch Innovation und Disruption – zwei Faktoren, die in seinen auf Fan- und Audience Engagement spezialisierten Unternehmen stets eine tragende Rolle spielen. Seine Expertise auf diesem Feld hat Alex nun mit René und Dominik geteilt und auf diese Weise wertvolle Tipps, wie man Engagement in der Healthcare-Marketing-Branche umsetzen kann, mit auf den Weg gegeben.Das Gespräch bietet einen aufschlussreichen Blick über den Tellerrand: wie funktioniert das Thema Engagement in einer anderen Branche und was kann sich die Healthcare-Industrie davon abschauen? Kann ein Facebook-Like schon als Engagement bezeichnet werden oder gibt es einen Unterschied zu „echtem” Engagement? Wie erziele ich „echtes“, nachhaltig wirksames Engagement? In diesem Zusammenhang werden Themen wie Fan-/Audience Empowerment, die bedeutende Rolle von überragendem Content und Interaktion als wesentlicher Faktor für eine optimierte Audience Experience diskutiert. Durch praxisbezogene Beispiele aus der Sportwelt gibt Alex Pinter Einblicke darin, wie man unter anderem durch Aktivierung und genaue Segmentierung der Zielgruppen erfolgreiches Engagement erzielen kann. Engagement entsteht dabei überall dort, wo ein hoher Anteil an Emotionen und intrinsischer Motivation, sich mitzuteilen und Teil einer Community zu sein, zu verorten ist. All das sind Faktoren, die nicht nur im Sportbereich, sondern auch in der Healthcare- und Pharmaindustrie in hohem Maße vorhanden sind – und genau darin besteht das immense Potenzial von Engagement im Healthcare-Marketing.Wie man durch Engagement nachhaltige Communities aufbaut, wie es sich messen lässt und wie es bereits von einzelnen Pharmaunternehmen erfolgreich umgesetzt wird – das und vieles mehr hören Sie in unserem Podcast.+++ Highlights der Episode +++04:52: Fan Empowerment & Gamifizierung09:23: Wie hoch ist die Bereitschaft zu Veränderung in den verschiedenen Märkten?21:36: Wie funktioniert ein guter Co-Creation-Prozess?26:38: Engagement: FB-Like vs. „echtes” Engagement?44:00: Faktoren für eine bessere audience-/fan experience1:02:10: Wie implementiere ich Engagement in der Pharmaindustrie? +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#10

#10: Gesundheitskommunikation muss neue Wege gehen [>] René Neubach & Dominik Flener

Im aktuellen Podcast lassen René und Dominik die bisherigen Episoden Revue passieren und genießen gleichzeitig die Vorfreude auf die nächsten spannenden GesprächspartnerInnen. Die Frage „Was trennt die bisherigen Gäste und was sind ihre gemeinsamen Nenner?“ führt die beiden schnell zur Gegenüberstellung von Start-Ups und Konzernen. Was Start-Ups durch Trial and Error als Teil ihrer Unternehmenskultur den meisten größeren Konzernen voraus haben und wie Corona die alten, teils verstaubten Strukturen der Pharmabranche – zumindest kurzfristig – aufgewirbelt hat, bringt René und Dominik zum Thema „externe Trigger“. Warum funktionieren solche Trigger meist nur extern und selten intern? Und woran liegt es, dass die Wochen des Corona-Lockdowns nicht ausgereicht haben, um die Kommunikation im niedergelassenen Bereich nachhaltig zu verändern? Stichwort „digitale Kompetenzen“: Die sind in großen Konzernen mit starren Strukturen oft nur unzureichend vorhanden, was sich auch in der kaum bis nicht vorhandenen Zielgruppen-Kommunikation zeigt. Hier kommt das Newsroom-Konzept ins Spiel. Warum das Thema „Awareness“ hierbei in der Gesundheitsbranche eine dermaßen große Rolle spielt und weshalb der Produktbereich alleine nicht ausreicht, um Verbindungen aufzubauen – diese und weitere spannende Ansätze, um die Kommunikation der Gesundheitsbranche nach außen zu verbessern, gibt’s in Episode 10.+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#9

#9: Qualitätsgeprüfte Ärzte mit einem Klick: Geht das? [>] Janis Jung, MOOCI

Sie suchen einen Arzt oder eine Ärztin für bestimmte körperliche Beschwerden oder Wünsche ihr Aussehen betreffend. Was tun Sie zuerst? 97 % der Menschen würden zunächst bei Google nach weiteren Informationen suchen – doch die Informationsdichte hat Lücken. MOOCI. nimmt Qualifikation und Kompetenz von ÄrztInnen genau unter die Lupe und bietet nur denjenigen eine Plattform, die den Kriterien des unabhängigen Gremiums entsprechen. Bei gesundheitlichen Beschwerden suchen 60 % der Menschen online nach ÄrztInnen. Ganze 97 % suchen anschließend nach weiteren Informationen, bevor sie sich letztlich für einen oder eine von ihnen entscheiden. Am Markt gab es bis dato nur drei Arten von Content dafür: Websites von ÄrztInnen, gesponsorte Infoportale und wissenschaftliche Veröffentlichungen, die für die breite Masse weder leicht zugänglich noch verständlich sind. Janis Jung, Gründer und CEO von MOOCI. kommt ursprünglich aus der Beratung. Angetrieben von einem familiären Zwischenfall wollte er diese große Informationslücke schließen, um möglichst vielen Menschen Informationen über ÄrztInnen zugänglich zu machen. Bei MOOCI. handelt es sich jedoch um kein einfaches Portal für Ärztebewertungen, sondern um objektive und fachliche Zertifizierungen. In den Nischen plastische Chirurgie, Dermatologie und Zahnmedizin wird Ärztinnen und Ärzten, die den hohen Anforderungen eines unabhängigen Gremiums entsprechen, so eine Plattform gegeben. Die zwei wichtigsten Kriterien: Qualifikation (Ausbildung und rechtliche Ansprüche, Fortbildungen) und Kompetenz (Fallzahlen, Komplikationsraten…) Durch die transparente Bewertung und die zugänglichen Informationen, wird Patientinnen und Patienten digitale Sicherheit beim Entscheidungsprozess gegeben. Im Podcast spricht Janis Jung über die Idee hinter der Unternehmung, auf welche Marketingaktivitäten er setzt, wie die Auswahl von Ärztinnen und Ärzten genau abläuft und wo er MOOCI. in den nächsten Jahren sieht. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#8

#8: Wie die Pharmabranche nach Corona kommunizieren sollte [>] Karin Duderstadt, big5health

25 Jahre Erfahrung in der Pharmabranche – Karin Duderstadt hat schon viel gesehen. Und konnte hautnah beobachten, wie sich die Industrie über die Jahre gewandelt hat. Doch so einen immensen Einschnitt wie Anfang des Jahres 2020 hat auch sie noch nie erlebt. Warum sie sich dennoch nicht die Zeit vor Corona zurückwünscht – zumindest was deren Auswirkungen auf die Gesundheitskommunikation angeht – und mehr erzählt sie René und Dominik im Podcast. „Wen wir wirklich kennen, worüber wir reden, mit wem wir träumen und welche Spuren wir schlussendlich hinterlassen, liegt nur an uns.“ Dieses Zitat von Karin Duderstadt, das sie als ihre Vision zusammenfasst, beschreibt ihr Wirken haargenau. Über die letzten 25 Jahre hat sich bei ihr über unterschiedlichste Kooperationen, Projekte, berufliche Verflechtungen und ein starkes persönliches Interesse ein Fokus auf die Themen Diabetes Typ 1 und Typ 2 herauskristallisiert. Ihre jahrelange Erfahrung, ihr großes Netzwerk und ein nie nachlassendes Engagement für die Anliegen und Probleme rund um die Erkrankung hat sie zu einer beliebten Ansprechpartnerin für die Diabetes Community in Österreich werden lassen.Mit der Gründung eines eigenen Vereins „big5health“, sowie der Geschäftsführung des neuen Dachverbands der Diabetes Selbsthilfe Österreich „wir sind diabetes“ eröffnen sich nun völlig neue Wege in der Kommunikation und Fortbildung. Ihre Vision erwachte mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit zum Leben: Im Rahmen ihrer Gründungen kann sie nun selbstverantwortlich entscheiden, für welche Organisationen sie tätig wird – und mit wem. Wir durften aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen und besprechen, inwiefern sich die Gesundheitsindustrie in den letzten Jahren gewandelt hat: Die zwei Säulen der Kommunikation, Print und Event, wurden nicht zuletzt durch die Corona Pandemie neu positioniert. Wie und über welche Kanäle Akteure in der Gesundheitsbranche aus ihrer Sicht jetzt und in Zukunft kommunizieren müssen, was eine Kampagne erfolgreich macht und warum Transparenz und Authentizität dafür unabdingbar sind, verrät Karin Duderstadt im einstündigen Gespräch. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#7

#7: Digitalisierung und Content Marketing: Eine neue Partnerschaft von Pharma und Medizin? [>] Lukas Zinnagl

Die Kommunikation im Healthcare-Feld ist um einiges lebhafter geworden in den letzten Jahren. Die Digitalisierung öffnete das Feld für mehr Akteure und Informationen, die vorher nur einer kleinen Fachwelt zugänglich waren. Welche neuen inhaltlichen Strategien kann die Pharmaindustrie deshalb entwickeln? Lukas Zinnagl arbeitet mit seinem Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Pharmaunternehmen, Kliniken und Ärzten. Und hat diese Frage mit René und Dominik in der neuen Folge besprochen. Mehr als 13.000 Ärztinnen und Ärzte, 70 Kliniken in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Diagnosia hat sich einen respektablen Platz am „Digital Health” - Markt gesichert. Doch um auf diesen Stand zu kommen, habe es einiges an Schweiß und Mühen gekostet, berichtet Lukas Zinnagl, CEO& Founder des Unternehmens. Heute informiert Diagnosia per App oder am Desktop Ärztinnen und Ärzte, niedergelassen oder an Krankenhäusern, über verwendete Arzneimittel und berät zusätzlich bei der Medikamentation. Doch anfangs sah sich das neue Geschäftsmodell vielen Skeptikern gegenüber. Paradigmatisch für eine Branche, die sich mit Innovationen traditionell schwertut. Denn die Digitalisierung hat auch vor der Pharma- und Healthcare-Branche nicht halt gemacht. Jüngst zeigte auch die Corona-Krise, dass kundenfreundliche digitale Vereinfachungen wie das E-Rezept zwar immer schon möglich gewesen, bis jetzt aber sehr zaghaft angegangen wurden. Das mag zwar verständlich sein in einer Branche, bei der es ganz besonders auf sichere und vertraute Prozesse ankommt. Doch die grundsätzliche Skepsis vor Neuerungen, die vor allem in der Pharmabranche vertreten wird, könnte die Folge haben, dass neuere Entwicklungen verschlafen werden. Denn vor allem in der Kommunikation hat sich viel getan: Mehr Plattformen: Wo früher Fachmagazine und Branchen-interne Quellen den meisten Informationsbedarf abdeckten, möchte heute eine Vielzahl von – vor allem digitalen – Plattformen bespielt werden. Ärztinnen und Ärzte kommunizieren längst untereinander über Social Media, Videotools erhielten während der Krise einen zusätzlichen und wohl bleibenden Boom.Mehr Information: Eng damit zusammen hängt die stark gestiegene Masse an Informationen, die sowohl Patientinnen, als auch Ärztinnen zur Verfügung stehen. Googel wird dabei auch immer öfter als Unterstützung für Diagnosen und der Suche nach Informationen über Medikamente verwendet. Für die Pharmaindustrie, aber in Wahrheit für alle Akteure des Healthcare-Sektors ergibt sich damit eine neue Situation. Es gilt nun, in einem veränderten Kommunikationsfeld zu agieren und vor allem die Neuerungen durch die Digitalisierung nicht mehr nur reaktiv zu begegnen. Proaktives Vordringen in den digitalen Raum könnte neuerlichen Überraschungen wie in der Covid-19-Krise vorbeugen und mit Plattformen wie Diagnosia Inhalte zur Verfügung stellen, die die Arbeit von Ärztinnen erleichtern könnten. Im Grunde also: Klassisches digitales Content Marketing als inhaltlicher Anker in einem sich rapide wandelndem Feld. In einem Beratungsgespräch mit unserem Marketing Experten René Neubach können Sie sich zu Ihren inhaltlichen Möglichkeiten beraten lassen. Denn gerade für den komplexen Healthcare Bereich lassen sich die Möglichkeiten von Content Marketing perfekt ausspielen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#6

#6: Komplexität oder Wahlkampf? Healthcare im politischen Wettbewerb [>] Gerald Loacker, NEOS

Der Healthcare Sektor ist durch seine Komplexität nicht unbedingt prädestiniert für prägnante politische Botschaften. Ein Problem, mit dem sich Gerald Loacker, Parlamentarier und Sprecher der NEOS für Soziales und Gesundheit, täglich auseinandersetzt. Wie dennoch relevante Inhalte entstehen können, welche Erfahrungen er mit der politischen Arbeit gesammelt hat und warum er so schnell keinen TikTok Kanal eröffnen wird, hat er Dominik und René in dieser Folge verraten. Wer hat das österreichische Gesundheitssystem eigentlich wirklich verstanden? Glaubt man Gerald Loacker, Sprecher für Soziales und Gesundheit bei den NEOS, die Wenigsten. Und tatsächlich eignen sich Themen wie Krankenversicherung und Finanzierung des Gesundheitssektors nur mäßig für prägnante und knackige politische Slogans. Zumal das Feld durch Unterschiede je nach Berufsfeld und Bundesland umso heterogener wirkt. Eine geeignete Kommunikationsstrategie muss also den Spagat zwischen pointierter Profilierung und inhaltlicher Komplexität, die der Thematik gerecht wird, erreichen. Eine Aufgabe, die umso schwerer fällt, wenn mal als kleine Partei wie die NEOS nicht auf den Kommunikationsapparat der großen Parteien zurückgreifen kann. Um im medialen Diskurs nicht unterzugehen, kann sich die Politik auf Strategien verlassen, die auch im Marketing unerlässlich sind: Kenntnis der Zielgruppe: In der Politik wie im Content Marketing ist eine möglichst breite Streuung der Inhalte nicht zwingend das Ziel. Vielmehr schützt eine möglichst genaue Definition der Zielgruppe bzw. der Wähler*innenschaft vor allzu großen Energieverlusten. Und sorgt für eine qualifizierte Aufnahme der Inhalte. Cleverer Einsatz von Plattformen: Gerade weil man es mit seinen Themen nicht jeden Tag auf die Titelseite der Heute schaffen kann, braucht es eine Vielzahl von Kanälen und Plattformen, die Inhalte entsprechend transportieren können. So musste sich Gerald Loacker neben Facebook, Twitter und LinkedIn auch an Instagram als Plattform gewöhnen. In einem Newsletter fasst er außerdem die Ergebnisse vergangener Plenarsitzungen zusammen. Doch auch hier geht ohne eine gute Content Strategie nichts, schließlich hat jeder Kanal seine Tücken und Eigenheiten. Doch solange man authentisch bleibt, spricht nichts gegen mehrere Social Media Plattformen als Bühne für guten Content. Ob in der Politik oder im Healthcare Marketing. Wie auch die Gesundheitspolitik stehen Produkte und Dienstleistungen aus Pharma und Healthcare Sektor vor einem grundsätzlichen Problem: Sie haben essentielle Bedeutung für alle Menschen, doch lassen sie sich aufgrund ihrer Komplexität häufig schwer vermarkten. Inhalte müssen daher ansprechend aufbereitet und zielgenau ausgespielt werden. Inhaltliche Expertise und das Wissen über gute Kommunikation sind da von Vorteil. In einem Beratungsgespräch mit unserem Experten René Neubach erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie für die Präsentation ihrer Themen und Produkte habe. Wir freuen uns über Ihre Nachricht! +++ Highlights der Episode +++01:23 Wie kam Gerald Loacker zur Gesundheitspolitik?08:02: Agenda Setting im politischen Wettbewerb14:40: Zielgruppen und Wähler*innenschaft20:34: Inhaltliche Komplexität und Reduktion – ein Spagat33:30: Social Media Plattformen als politische Bühne+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
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