Die hörbare Dosis Inspiration und Wissensvorsprung für das Gesundheitswesen von morgen. Führende Köpfe aus Unternehmen, Politik und Leistungserbringern teilen ihre Insights mit dem Branchen-Insider & Host Dominik Flener.
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#71

#71: KI - Ohne Problem, keine Lösung? [>] Eva Theiler, inhive Group

Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen: Hype, Heilsversprechen oder echter Hebel für bessere Versorgung? In dieser Episode nimmt Host Dominik Flener gemeinsam mit Eva Theiler, Senior Manager Health & Digital Innovation bei inhive Group, den großen KI-Hype auseinander und fragt: Wo entsteht im Gesundheitswesen wirklich Mehrwert, und wo wird nur die nächste digitale Hoffnung verkauft?Eva Theiler ist Unternehmensberaterin an der Schnittstelle zwischen digitaler Gesundheit und Organisationsentwicklung. Sie hat frühe KI- und Machine-Learning-Anwendungen in der medizinischen Forschung miterlebt, bei Roche Diagnostics im  Technologietransfer gearbeitet und in den USA erlebt, wie digitale Gesundheit in integrierten Versorgungssystemen funktionieren  kann. Ihr Blick auf KI ist deshalb weder euphorisch noch defensiv, sondern vor allem realistisch: KI kann heute schon viel, aber sie braucht die richtigen Daten, sichere Infrastrukturen, klare Verantwortung und konkrete Probleme, die sie lösen soll.Denn der entscheidende Punkt ist nicht: „Wie bringen wir KI ins Gesundheitswesen?“ Sondern: „Welches Problem ist so relevant, dass KI dort wirklich helfen kann?“Highlights dieser Folge:Warum KI im Gesundheitswesen weniger an Technologie als an Governance, Datenqualität und Organisation scheitertWas Europa und die USA im Umgang mit Gesundheitsdaten unterscheidetWie KI bei Sepsis-Früherkennung, Triage und Dokumentation echten klinischen Nutzen stiftetWarum Ärzt:innen nicht ersetzt, aber künftig stärker KI-gestützt arbeiten werdenWeshalb erfolgreiche KI-Projekte mit kleinen, klaren Use Cases beginnen solltenWarum Patient Outcomes der wichtigste KPI für KI im Gesundheitswesen bleibenDiese Episode ist für alle, die verstehen wollen, wie KI im Gesundheitswesen jenseits des Hypes wirklich wirksam werden kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.+++ Links zur Episode +++Eva Theiler auf LinkedIn+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Host Dominik FlenerLinkedIn | Facebook | InstagramFolge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#70

#70: Wie wichtig ist Patientennähe? [>] Karoline Sindelar, Armonia Apotheke

Ist die Vor-Ort-Apotheke ein Auslaufmodell oder der Ort, an dem Prävention endlich alltagstauglich wird? In dieser Episode spricht Host Dominik Flener mit Karoline Sindelar, Eigentümerin der Armonia Apotheke in Wien, über eine Branche, die oft unterschätzt wird: wirtschaftlich unter Druck, politisch streng reguliert und gleichzeitig näher an den Menschen als viele andere Akteure im Gesundheitssystem.Denn während der Versandhandel mit Preis und Bequemlichkeit punktet, hat die Apotheke vor Ort einen anderen Hebel: den direkten Kontakt. Menschen kommen mit akuten Problemen, Fragen oder  manchmal nur dem Wunsch nach Sonnencreme. Genau in diesen Momenten kann durch die richtige Beratung, Prävention und Gesundheitskompetenz gefördert werden.Karoline Sindelar spricht offen darüber, was sie nach der Übernahme ihrer Apotheke verändert hat, warum weniger Sortiment manchmal mehr Wirkung hat und weshalb das Team der Schlüssel für neue pharmazeutische Leistungen ist. Besonders deutlich wird ihr Blick auf das Impfen: nicht als Angriff auf Ärzt:innen, sondern als zusätzliche Möglichkeit, Menschen niederschwelliger zu erreichen und Durchimpfungsraten zu verbessern.Highlights dieser Folge:Warum „Schachtelschubsen“ nichts mit moderner Pharmazie zu tun hatWie eine Apotheke durch Klarheit, Struktur und Fokus an Profil gewinntWarum Prävention ein Zukunftsfeld für Apotheken istWie Apotheken bei Cholesterinwerten, Impfungen und Gesundheitsfragen früher ansetzen könnenWarum der Versandhandel nicht das Ende der Vor-Ort-Apotheke sein mussWas Lieferengpässe über die echte Problemlösungskompetenz von Apotheken zeigenWeshalb neue Services nur funktionieren, wenn sie auch finanziert werdenDiese Episode zeigt: Die Zukunft der Apotheke entscheidet sich nicht an der Frage „online oder offline“, sondern daran, welchen Wert sie für Patient:innen tatsächlich schafft. Jetzt hören – und entdecken, warum Patientennähe mehr ist als ein Standortvorteil.+++ Links zur Episode +++Karoline Sindelar auf LinkedInArmonia Apotheke+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Host Dominik FlenerLinkedIn | Facebook | InstagramFolge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#69

#69: Wem nutzt moderne Diagnostik? [>] Uta-Maria Ohndorf, Roche Diagnostics

Moderne Medizin ohne Diagnostik ist wie Navigation ohne Kompass. In dieser Episode schaut Host Dominik Flener gemeinsam mit Uta-Maria Ohndorf, Geschäftsführerin von Roche Diagnostics Österreich, auf genau diesen Kompass – von der Molekülebene bis ins eigene Wohnzimmer.Uta-Maria Ohndorf erzählt, wie sie vom „Science-Nerd“ in internationalen Spitzenlaboren zur Verantwortlichen für eines der wichtigsten Diagnostikunternehmen des Landes wurde und warum sie irgendwann beschlossen hat, näher dorthin zu gehen, wo wissenschaftliche Erkenntnisse tatsächlich Patient:innen erreichen. Die beiden sprechen darüber, warum Diagnostik oft als „Hidden Champion im Krankenhaus“ läuft, obwohl in Österreich jährlich über 200 Millionen Tests über Roche-Systeme laufen, und wie sich das Testen entlang der Versorgungskette verändert: vom Zentrallabor über Notaufnahme und Apotheke bis zu Selbsttests zu Hause.Anhand von Corona, dem österreichischen System und dem Beispiel Diabetes mit KI-gestützter Glukosemessung diskutieren sie, was gute Diagnostik leisten kann und was ihr heute noch im Weg steht: fragmentierte Daten, fehlende Erstattungswege für Innovation und ein System, das immer noch zu stark auf „reparieren statt verhindern“ setzt.Highlights dieser Folge:Warum Roche Diagnostics der „unsichtbare“ zweite Arm von Roche istWie sich der Weg vom Labor bis zum Selbsttest am Küchentisch sinnvoll ordnen lässtWas Corona über die Stärke – und die blinden Flecken – unseres Systems gezeigt hatWieso 64 gesunde von 84 Lebensjahren eigentlich zu wenig sindWie KI Diabetiker:innen hilft, mögliche Unterzuckerungen Stunden im Voraus zu erkennenWoran man seriöse Tests von teuren Lifestyle-Gadgets unterscheidetWelche zwei System-Hebel Uta-Maria sofort umlegen würdeDiese Episode ist ein Muss für alle, die verstehen wollen, warum Diagnostik weit mehr ist als „nur ein Laborwert“ und wie sie über Patientenwohl, Kosten und Zukunftsfähigkeit des Systems mitentscheidet.+++ Links zur Episode +++Uta-Maria Ohndorf auf LinkedInRoche Diagnostics+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Host Dominik FlenerLinkedIn | Facebook | InstagramFolge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#68

#68: Wer hilft bei schweren Diagnosen? [>] Bärbel Klepp, care-for-you.at

„Wer passt eigentlich auf den Hund auf, wenn ich zur Chemo muss?“ – eine scheinbar einfache Frage, die zeigt, wie sehr schwere Diagnosen den Alltag aus den Angeln heben. Genau an dieser Schnittstelle zwischen emotionaler Überforderung, organisatorischem Chaos und Systemrealität arbeitet Bärbel Klepp, psychosoziale Case-Managerin und Gründerin von care-for-you.at. In dieser Episode spricht sie mit Host Dominik Flener über die unsichtbaren Lasten, die Patient:innen tragen – und warum diese so oft nichts mit der Krankheit selbst zu tun haben.Bärbel Klepp begleitet Menschen, deren Leben sich durch eine Diagnose abrupt verändert hat. Sie schafft Struktur in Momenten, in denen Befunde, Ämter, Pflege, Angst und offene Fragen zu viel werden. Die Episode zeigt, wie schnell Systemgrenzen zu echten Versorgungslücken werden und weshalb kleine Alltagsprobleme darüber entscheiden können, ob jemand überhaupt therapiefähig bleibt.Gemeinsam sprechen Dominik Flener und Bärbel Klepp über das Schweigen rund um Sterblichkeit, verbreitete Missverständnisse zur Palliativversorgung und über ein Gesundheitssystem, das an Schnittstellen immer wieder ins Stolpern gerät. Gleichzeitig richtet die Folge den Blick nach vorne: Wie könnte psychosoziales Case-Management zur Regelversorgung werden? Und warum wäre das ein Gewinn für Patient:innen, Angehörige und das System selbst? Highlights dieser Folge:Warum scheinbar kleine Alltagsprobleme oft die größte Belastung darstellenWarum psychosoziales Case-Management dort ansetzt, wo Spitäler und Kassen an Grenzen stoßenWas Patient:innen wirklich über Palliativ hören müsstenWie Systemgrenzen leider zu echten Versorgungslücken werdenWarum Health Literacy im Ernstfall sinktUnd weshalb professionelle Begleitung nicht Luxus, sondern Überlebenshilfe istJetzt hören und erfahren, was schwere Diagnosen auch bedeuten: ein Leben, das weitergeht, aber anders organisiert werden muss.+++ Links zur Episode +++Bärbel Klepp auf LinkedInwww.care-for-you.at+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Host Dominik FlenerLinkedIn | Facebook | InstagramFolge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#67

#67: Erfolgreiche DiGA? Gut ist zu wenig [>] Marcus Bergler

Fünf Jahre nach dem Start der „App auf Rezept“ steht der deutsche DiGA-Markt vor einem Reality Check. Zwischen politischer Vision, ärztlicher Realität und wirtschaftlichen Zwängen zeigt sich: Die „App auf Rezept“ ist kein Selbstläufer.In dieser Episode spricht Host Dominik Flener mit Marcus Bergler, seines Zeichens Digital Health Business Angel, und einer der profiliertesten Kenner des DiGA-Markts. Dabei blicken die beiden auf fünf Jahre Digitalgesetz, ziehen Bilanz über Erfolge und Fehlentwicklungen und diskutieren, welche Faktoren über den Erfolg oder das Scheitern einer DiGA entscheiden.Gemeinsam seziert das Gespräch die Illusion vom Hockey-Stick-Wachstum, zeigt auf, warum Start-ups die Pharma-Logik unterschätzt haben und welche Indikationen tatsächlich funktionieren. Und Bergler verrät, warum gerade mittelständische Pharmafirmen die nächste Welle der Digitalisierung antreiben – mit mehr Realismus als Rhetorik. Ein realistischer, praxisnaher Blick auf die Zukunft der digitalen Versorgung mit klaren Botschaften für Anbieter, Kassen und Politik. Highlights dieser Folge:Welche 4 Faktoren über den Erfolg einer DiGA entscheidenWie sich der DiGA-Markt seit Jens Spahn entwickelt hat – und wo die Ernüchterung einsetztWarum digitale Produkte sich nicht automatisch digital verkaufen lassenWie Komplexität und Kassenlogik den Markt ausbremsenWelche Rolle Pharmaunternehmen in der nächsten Marktphase spielen werdenUnd warum Österreich die Chance hat, aus den deutschen Fehlern zu lernen Eine Episode für alle, die wissen wollen, wie DiGAs einen relevanten Platz in der Gesundheitsversorgung erlangen können.+++ Links zur Episode +++Marcus Bergler auf LinkedInEmpfehlungen von Marcus BerglerAlexandra Widmer auf LinkedInfbeta_Bornholdt LeeQuick Bird Medical+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Host Dominik FlenerLinkedIn | Facebook | InstagramFolge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | Instagram++++++