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#5

#5: Pharma im Newsroom: PR und Kommunikation beim Global Player Pfizer [>] Claudia Handl, Pfizer

Als Director Communication & Patient Relation wacht Claudia Handl über Kommunikation und Inhalte bei Pfizer Austria. In ihren 12 Jahren bei dem weltweit operierenden Konzern hat sie die Entwicklung der Kommunikation in der Pharmabranche hautnah miterlebt und -gestaltet. Mit René und Dominik spricht sie über ihre Arbeit, die Herausforderungen der Corona-Krise und die Zukunft des Pharma-Marketing. Mehr als 25 Jahre hat Claudia Handl nun schon in der Pharmabranche verbracht. Aktuell betreut sie als Director Communication & Patient Relation die Kommunikation und sämtliche Inhalte von Pfizer Austria. Somit kennt sie sowohl die fachliche, als auch die kommunikative Seite der Branche wie die eigene Westentasche. Doch die Corona-Krise und ihre Folgen überraschten selbst die langjährige Kennerin: „Hättest du mich vor drei Monaten gefragt, ob ich ein Rezept telefonisch bestellen und dann einfach in der Apotheke abholen kann, hätte ich einen Lachkrampf bekommen.” Die Erleichterungen, während Social Distancing an verschreibungspflichtige Medikamente zu kommen, sind nur ein Beispiel für den teils rapiden Wandel, den der Healthcare-Sektor während der Krisenmonate erfahren hat. Umso überraschender bei einer Branche, die sich eher selten als Treiberin von Innovationen präsentierte und etwa beim Thema Digitalisierung oft hinterherhinkt.  Ob in den Homeoffices der Pfizer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder bei neuen Lösungen beim Außendienst: Pharma musste neue Lösungen finden. Und hat sie gefunden. Was bleibt nach der Krise? Wenn es nach Claudia Handl geht: Möglichst viel. Denn auch wenn der Innovationsdruck dieses Mal abrupt und ohne Vorwarnung auf die Arbeitsweisen einer ganzen Branche einwirkte, konnte diese doch ihre Adaptionsfähigkeit unter Beweis stellen. Kanäle wie Twitter und Facebook, aber auch Jobplattformen wie LinkedIn konnten ihre Bedeutung für die Unternehmenskommunikation in der Zukunft und Gegenwart noch einmal eindrücklich nachweisen. Hier wurden die Firmen belohnt, die langfristig an einer inhaltlichen Strategie jenseits der klassischen Kommunikationswege gearbeitet haben. Und ganz nebenbei könnte Claudia Handl sich an Konferenzen auf Zoom anstelle der anstrengenden Flugreisen inzwischen gut gewöhnen. Innovative Wege der inhaltlichen Ansprache im Healthcare Marketing werden – nicht nur durch die Krise – immer wichtiger. Lassen Sie sich Ihre Möglichkeiten in einem Beratungsgespräch mit unserem Spezialisten René Neubach zeigen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#4

#4: Die Zukunft im Jetzt entwickeln: Innovation in Unternehmen [>] Nadine Rigele-Hübl, TOWA

Nicht nur akute Krisensituationen wie Covid-19 fordern von Firmen neue Lösungen: Auch im Tagesgeschäft stehen Produkte und Arbeitsweisen unter konstantem Innovationsdruck. Innovation Consultant Nadine Rigele-Hübl hat sich mit René und Dominik darüber unterhalten, wie es gelingen kann, in Unternehmen neue Ideen zu entwickeln und sich so strategisch für die Zukunft aufzustellen. Und warum eine kritische Selbstreflexion dafür unabdingbar ist. Kein Unternehmen kommt ohne das Thema Innovation aus. Und doch erschweren es viele Firmenstrukturen, neue Wege zu finden, Produkte zu entwickeln und Arbeitsweisen zu optimieren. Um auf lange Sicht mit der Konkurrenz mitzuhalten und die Transformation zum digitalen Unternehmen zu meistern, ist aber genau das unerlässlich. Nadine Rigele-Hübl beschäftigt sich in der Digitalagentur Towa täglich mit den Themen Digitalisierung und neuen Marktstrategien. Als Innovation Consultant berät sie Kunden über neue digitale Plattformen und innovative Möglichkeiten, Verkäufe zu steigern und neue Kontakte zu knüpfen. Vor allem bei der Produktentwicklung kommt es ihr dabei auf flexible Strukturen bei den Entscheidungsprozessen an. Und auf die vier Grundlagen für jeden Innovationsprozess: Kundenzufriedenheit überprüfenDer erste Blick sollte nicht auf die Zukunft, sondern den Ist-Zustand ausgerichtet sein. Eine Evaluation der aktuellen Produkte und Dienstleistungen, am besten so zielgruppenrelevant wie möglich, ist die Basis für deren Innovation.Gesellschaftliche Entwicklung analysierenWelche großen Trends und Bedürfnisse sind zu beobachten? Digitalisierung und New Work haben jetzt schon Realitäten geschaffen, die in der Zukunft zum Normalzustand geworden sind. Viele große Unternehmen haben sich digitale „Beiboote” gebaut, um experimentieren zu können, ohne den Normalbetrieb komplett umstellen zu müssen. Sich inspirieren lassenBig Player geben in vielen Bereichen den Ton an. Sei es Amazon mit seinem immer noch unerreichten Onlineshop oder Google als digitale Plattform. Doch auch die Konkurrenz könnte interessante neue Wege gefunden haben, für die sich ein Seitenblick lohnt. „Kill your Company!”Ein martialisches Motto, das Mut machen soll, sich neu zu erfinden . Denn nicht nur in Krisenzeiten, auch im Regelbetrieb hilft es, den Kern des eigenen Unternehmens konstant neu herauszuarbeiten. Die Healthcare-Branche zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder recht reserviert gegenüber Innovationen. Doch inzwischen wurden viele Vorbehalte von der Corona-Krise überholt, mit Telemedizin und E-Rezepten haben sich innovative Konzepte (vorerst) durchgesetzt. Strategien wie „Design Sprint“ oder Workshops, an der so viele Stakeholder wie möglich teilnehmen, können auch langfristig für eine bessere Innovationsbasis im Healthcarebereich sorgen. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#3

#3: Wie die Corona-Krise die Gesundheitsbranche verändert [>] Dominik Flener & René Neubach

Mit dem perfekten Abstand zum Mikrofon melden sich Dominik und René aus ihren Homeoffices! Und es gibt viel zu besprechen, denn die Maßnahmen gegen Covid-19 treffen auch die Gesundheitsbranche. Lange geforderte Maßnahmen wie Telemedizin und E-Rezepte wurden praktisch über Nacht zur gelebten Praxis. Und Marketing und Vertrieb müssen abseits vom persönlichen Kontakt Wege der geeigneten inhaltlichen Ansprache finden. Empathie und Kreativ sind da das Gebot der Stunde!   Wie konzipiert man ein Sales-Gespräch, wenn man dank der aktuellen Einschränkungen keinen persönlichen Kontakt haben darf? Man macht einfach alles wie immer. Und wird ein wenig erfinderisch. Auch der Healthcare-Sektor findet sich in aufreibenden Zeiten wieder. Vieles, was vor kurzem noch als Zukunfts-Träumerei kritisch beäugt wurde, ist nun zum Status quo geworden. Doch wie nachhaltig sind Konzepte wie E-Rezepte und Telemedizin? Und werden sie auch die Zeit nach der Krise überstehen? In jedem Fall ist die aktuelle vorherrschende “Beta-Phase” (Dominik) im Gesundheitssektor eine Chance. Eine Chance fürs Ausprobieren und das kreative Risiko. Vor allem bei Marketing und Sales braucht es nun neue Wege, Inhalte anzubringen. Doch was im persönlichen Gespräch funktioniert, muss am Telefon oder im Videocall nicht automatisch auch klappen. Empathie und eine gut angepasste inhaltliche Strategie sind nun gefragt. Eine Aufgabe, bei der auch Coaching und Trainings helfen können. Denn in Krisen geht es um mehr, als nur den Bestand zu wahren. Wer sich jetzt wirklich auf die Probleme seiner Kunden einlässt und gemeinsam an einer passenden Kommunikation arbeitet, kann aus Kunden in der Krise Partner für die Zukunft gewinnen. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#2

#2: Was kann die Pharmaindustrie von einem Museumsbesuch lernen? [>] Maren Waffenschmid

Die Pharmaindustrie mag bei inhaltlicher Expertise über ihre Produkte überragen, gutes Produkt-Marketing ergibt sich daraus aber noch lange nicht. Da kann es helfen, sich bei anderen Branchen umzuschauen: In dieser Folge sprechen René und Dominik mit Expertin Maren Waffenschmid über Redaktionsprozesse und Arbeitsweisen in der Museumspädagogik und welche Learnings man daraus für kreative Content-Vermittlung ziehen kann. Auf den ersten Blick haben die Pharmaindustrie und Museen nicht viel miteinander zu tun. Und auf den zweiten Blick eigentlich auch nicht. Und genau dort liegt das Problem: Denn gerade da, wo Museen begeistern, nämlich bei der anschaulichen Vermittlung von oft komplexen Inhalten, liegen definitiv nicht die Stärken der Pharma-Branche. Das ist schade, denn an inhaltlicher Expertise mangelt es nicht. Eine kreative Marketing-Perspektive muss sich also bemühen, eine Zielgruppe klar zu definieren und eine gute Ansprache zu schaffen. Da ist es naheliegend, auf Erfahrungen aus der Museumspädagogik zu schauen, deren Kernbusiness die bestmögliche Inhaltsvermittlung ist. Denn denkt man in der Content-Kategorie, gelingt ein Vergleich auch auf den ersten Blick: – Zielgruppendefinition: Ein Museum steht für alle offen, seien es KunstexpertInnen oder Menschen, die sich auf ihrem Sonntagsspaziergang nur verirrt haben. Texttafeln und Hintergrundinformationen müssen auf beide Gruppen zugeschnitten sein. Parallel dazu braucht Healthcare-Marketing eine genaue Definition des potentiellen Kundenstamms, sonst geschehen Entscheidungen zu Komplexität und Darstellung von Inhalten im luftleeren Raum. – Arbeitsteilung: Inhaltliche Vermittlung ist in den meisten Fällen in einen Redaktionsprozess eingebettet. Sowohl im musealen als auch im Pharma-Kontext gilt es dabei, die besten Potentiale aller Beteiligten zu nutzen. – Spannende Ansprache: Warum muss eine ÄrztInnen-Konferenz unbedingt eine trockene und langweilige Veranstaltung sein? Jeder Mensch sucht immer nach Dingen, die ihn neugierig, verträumt, gespannt und glücklich machen. Nur findet er sie öfter in einem guten Museum als auf einer Konferenz oder einem Erklärvideo von neuen Medikament-Rezepturen. Warum eigentlich? – Gute Präsentation: Auf der Suche nach Studien verlassen sich viele ÄrztInnen immer noch auf Wikipedia. Kein Wunder, denn diese Inhalte stehen ohne viel Aufwand bereit und werden dann noch ansprechend präsentiert. Für Infos über die Malerei der Romantik würde sich hingegen keiner auf Wikipedia verlassen. Denn an die Ausstellung mit guten Hintergrundinformationen im Museum reicht die Online-Enzyklopädie nicht heran. Medizinische Studien und Malerei sind nur dann nicht vergleichbar, wenn man sich weigert, bei beiden die Content-Perspektive zu sehen. Dominiks Motto: „Weg vom Produkt, hin zur Zielgruppe!” Eine Message, die Museen längst verinnerlicht haben und deswegen jedes Thema gut verkaufen können. Höchste Zeit für Healthcare-Marketing, davon etwas zu lernen. +++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
#1

#1: Von Kunden und Katzen: Instagram, Facebook und LinkedIn als Content-Plattformen für Healthcare-Marketing [>] Dominik Flener & René Neubach

René und Dominik melden sich zurück aus ihrer schöpferischen Pause. Wobei die Pause gegenüber der Schöpfung eher zu kurz kam: Denn bei Beiden hat sich beruflich einiges getan und so starten sie mit frischem Redefluss und neuen Erfahrungen in die aktuelle Staffel: Gemeinsam erörtern sie, warum Jobplattformen für Healthcare-Marketing immer wichtiger werden und welche inhaltlichen Strategien es dafür braucht. Und auch ein Alpaka hat es in die Folge geschafft...Wenn man sagt, dass Dominik und René sich eine kreative Pause gegönnt haben, dann stimmt das nicht so ganz. Denn erholsam war das letzte Jahr für Beide nicht unbedingt: Dominik hat mit igevia mal eben eine neue Firma gegründet und erlebt die Pharmaindustrie, die er jahrelang als Berater verfolgt hat, seither nun von der Produzentenseite. Und auch René hat bei Content Glory eine intensive Zeit hinter sich: Viele neue Kunden und neue Gesichter im Büro ließen auch ihm wenig Zeit zum Podcasten. Doch die Wartezeit ist nun vorbei: In der ersten Folge der neuen Staffel sprechen sie für HMC über ihre Erfahrungen und widmen sich mit neuer Energie dem Healthcare-Marketing. Dieses Mal nehmen sie vor allem Social Media-Pattformen und Veröffentlichungsstrategien unter die Lupe. Denn Plattformen bestimmen inzwischen großteils, wie die Content Strategie aussieht. Instagram tut vor allem etwas fürs Employer-Branding: Denn auch wenn ein Post wenige Herzen abbekommt, steigert er trotzdem die Sichtbarkeit. Und die spielt vor allem bei jungen Menschen bei der Jobsuche eine große Rolle. Auf Facebook ist auch Platz für mehr Inhalt. Doch ohne klares KundInnen-Engagement, zum Beispiel mit einem Call-to-Action, verharrt Content oft in der Sackgasse, statt die Buyer’s Journey in Gang zu setzen. Und da gibt es noch einen neuen Player, der auch im deutschsprachigen Raum immer wichtiger wird und seinen Konkurrenten Xing zunehmend verdrängt: LinkedIn versammelt alle potentiellen Adressaten an einem Fleck. Und belohnt seit neuestem auch inhaltliche Postings – vor allem Videos laufen gut. Je nach Strategie ist hier vieles möglich, auch weil Learnings von anderen Branchen gut auf den Healthcare-Bereich zu übertragen sind. So könnten Personen aus dem medizinischen Bereich gezielt angesprochen werden oder gleich selbst als ExpertInnen für informative Videos auftreten.Denn: „Es kochen alle nur mit Wasser, nur ins Wasser kommen unterschiedliche Zutaten.” (René). Und diesen perfekten Zutatenmix gilt es zu finden, für jede Plattform und jedes Kundenprofil. Ohne sich entmutigen zu lassen: „Ausprobieren und etwas wagen, das war das größte Learning in diesem Jahr.” (Dominik). Auf ein neues mutiges und lehrreiches Podcast-Jahr!+++ Feedback & Social Media +++Du hast Feedback zu dieser Episode?Schreibe uns gerne an podcast@healthcarechangers.com.Folge dem Healthcare Changers PodcastLinkedIn | Facebook | InstagramFolge den Hosts des PodcastsDominik Flener: LinkedIn | Facebook | InstagramRené Neubach: LinkedIn | Facebook | Instagram++++++
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