HPV-Prävention in Österreich: Impfen & Vorsorge mit dem Health Mobil [>] Erika Sander, ÖGGK
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HPV-Prävention in Österreich: Impfen & Vorsorge mit dem Health Mobil [>] Erika Sander, ÖGGK

Flener: Das müsste eigentlich passen Schauen wir nochmal ganz kurz. Ja, genau, am Kabel kommst mir nicht an und sonst darf ich nicht scheppern, da habe ich jetzt ganz strenge Ausführungen gekriegt von meinem Tontechniker dass ich da ja nichts machen darf. Jetzt hoffe ich, dass ich das nicht zu laut eingestellt habe, aber das ist immer die Herausforderung.

Komm, machst du es dann, stellst du irgendwas um, machst du es anders als vorher, sagen die dann, nein, so hättest du es aber auch nicht machen dürfen. Ich habe das nochmal kurz... Aber es leuchtet

Sander: so schön, ich finde das... Das ist wirklich

Flener: geil. Das ist sehr hübsch. Auch das, man kann dann da auf der rechten Seite, kann man nochmal Musik einspielen und so, das ist richtig leidend.

Ich möchte jetzt gerade nicht höher, aber... Ja, wie auch immer. Irgendwas habe ich umgestellt, seitdem geht die Hälfte nimmer. Aber macht ja nichts. Gut. Gut. So jetzt legen wir nur noch die Uhr, dass wir ungefähr einen Zeitplan haben, wann wir dann ungefähr... 14.01 Uhr. Wann musst du weg? Um 15.00 Uhr musst du weg, ne?

Sander: Handy noch abdrehen, bitte. Ja, ja genau.

Flener: Und du hast eh nichts, was besonders scheppert oder raschelt oder sonst irgendwas? Nein, ich bin

Sander: auf Flugmobil und ich

Flener: muss jetzt... Sehr gut. Wir lehnen das einfach auf, den Rest musst du dann... Der Daniel machen. Daniel, liebe Grüße an diese Stelle an dich. Danke, dass du das dann alles wieder rausfilterst.

Gut.

Gehen wir dann. Erika, herzlich willkommen bei mir im Podcast. Nach vier Jahren Pause freue ich mich, dass du wieder Zeit gefunden hast, mit mir zu sprechen.

Sander: Ja, ich freue mich, dass ich heute da sein darf. Danke für die Einladung.

Flener: Sehr, sehr gerne. Ich bin ja, das darf ich offen sagen, ein großer Fan von dem, was du tust was ihr als österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuz tut, kurz ÖGGK.

Ja, dieses zweite G ist wichtig. Wie man immer wieder festschreibt, es ist nicht die ÖGGK, sondern die ÖGGK. Für die Zuhörer die dich und bzw. die Arbeit deiner Organisation nicht kennen, bitte eine kurze Intro zu eurem Verein Was macht die österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuz Die klingt wie ein Ritterorden, wie ich immer sage, aber kein Ritterorden ist.

Sander: Nein, Ritterorden sind wir tatsächlich keiner, aber uns gibt es schon fast so lange, wie es auch Ritter gibt. Vermutlich nicht ganz so lange, aber seit über 130 Jahren. Wir stehen für Gesundheitsprävention, ganzheitliche Gesundheitsprävention und das tatsächlich auch schon seit über 130 Jahren. In der Jetzt-Zeit quasi und transferiert machen wir unterschiedlich zu unterschiedlichen Themen Schwerpunkten einfach Awareness in Form von Vorträgen in Form von Podcasts also ein wenig zeitgerechter als vielleicht vor 130 Jahren und vor allem wir versuchen ganz niederschwellig Gesundheit zu den Menschen zu bringen.

Flener: Mhm. Wie ist die Idee nochmal entstanden? Also ich meine, manche die jetzt in Wien leben, kennen das Goldene Kreuz als Krankenhaus, das ja eigentlich nicht mehr eure Kernaufgabe ist, da seid ihr noch Namensgeber, betrieben wird es mittlerweile von der Prämie Quamed, aber sozusagen, wie ist jetzt sozusagen euer Status oder der Antrieb dahinter, auch wie finanzieren die die Mitteln, also wie kommt es sozusagen zu diesen Aktivitäten dann?

Sander: Ja, der Antrieb dahinter ist eigentlich der, dass wir gesagt haben, der Verein hat über 1500 Mitglieder der soll jetzt nicht sterben nur weil unter Anführungszeichen der Betrieb des Krankenhauses an die Prämiquamid Unica übergegangen ist und wir wollen einfach auf der einen Seite den Mitgliedern weiterhin helfen, Im Bereich der Gesundheit zur Seite stehen, aber auch auf der anderen Seite im Sinne der Gemeinnützigkeit, und wir sind ja ein gemeinnütziger Verein, auch für die Allgemeinheit etwas tun.

Und da war der Gedanke eigentlich der, wo gibt es denn Felder wo man etwas tun kann und auch einen Mehrwert schaffen kann. Und die versuchen wir immer wieder herauszufiltern und in unterschiedlichen Aktivitäten und Initiativen wiederzuspiegeln Und alleine können wir uns natürlich nicht finanzieren, das heißt, es bedarf immer wieder Kooperationspartner, die uns da auch vor allem finanziell und ressourcentechnisch unterstützen.

Flener: Jetzt habt ihr in den letzten Jahren, wenn wir zurückblicken, vor vier Jahren haben wir über die Beginne des Gesundheitsnetzes gesprochen. Das ist so eine Initiative, die auch unter deiner Ägide entstanden ist. Können wir da ganz kurz darauf eingehen, was ist das Gesundheitsnetz des Goldenen Kreuzes?

Sander: Das Gesundheitsnetz ist entstanden, muss man ganz klar sagen, zu Beginn von Corona.

Und das spiegelt auch wieder, wir haben uns circa vor vier Jahren damals getroffen. Die Idee war, einfach den niederschwelligen Gesundheitsbereich viel mehr zu vernetzen. Das, wo nämlich jedermann hingeht auf der einen Seite die Apotheke und auf der anderen Seite den niedergelassenen Arzt aber nicht nur den niedergelassenen Arzt, sondern auch andere Gesundheitsberufe.

Unterstützt damals ganz stark auch von dem Gedanken der Telemedizin Weil ja damals ein ganz großer Bedarf auch da war. Viele Arztpraxen hatten nicht offen, wir haben die Telemedizin in die Apotheken gebracht und haben da ein Netzwerk aufgebaut von einigen Apotheken in Wien damals Hauptfokus. Und wenn ich jetzt einen Ausblick geben darf, mittlerweile haben wir 39 Kooperationsapotheken in Wien Niederösterreich und im Burgenland und auch einige Ärzte in unserem Netzwerk Netzwerk drinnen, die wir vernetzen miteinander und wo einfach dieser Austausch auch gegeben ist und ein Miteinander gegeben ist.

Flener: Jetzt haben wir ja damals auch uns immer wieder ausgetauscht sozusagen off-record nicht immer nur im Podcast, sondern auch außerhalb zu dieser ganzen Thematik ich bringe Gesundheitsprävention auch in die Apotheken, auch die Telemedizin in die Apotheken. Was waren so deine Erfahrungswerte? Wie viel Liebe, ich formuliere es jetzt einmal so, ist das auch im Gesundheitssystem gestoßen Weil wir haben ja sonst, wenn wir jetzt sage ich mal der allgemeinen, Berichterstattung lauschen, haben immer die Apotheker gegen die Ärzte und irgendwie es ist immer relativ viel blockieren ist sozusagen an der Tagesordnung, umsetzen ist jetzt nicht so die die Kernleidenschaft hat man manchmal das Gefühl, deswegen finde ich es immer so toll dass du dann die Dinge umsetzt.

Was ist aber so ein bisschen jetzt auch nach, sage ich mal, nach vier Jahren Gesundheitsnetz so ein bisschen dein Resümee, wie gut lassen sich, wenn man mal jetzt die Politik außen vor lässt, sondern vielleicht ein bisschen auch auf den handelnden Ebenen ist, wie gut lässt sich dieses Netzwerk wirklich spinnen?

Sander: Das Netzwerk per se lässt sich im ganz kleinen Rahmen, also wirklich unmittelbar um eine Kooperationsapotheke, sehr gut spinnen Da ist auch der Austausch sehr groß und das Miteinander groß und da befruchtet man sich auch, indem man sagt, okay, da werden Patienten in die Apotheke geschickt oder eben vice versa.

Wenn man das Ganze jetzt ein bisschen zusammenfasst Nur einen ganz kleinen Rahmen größer zieht wird schon ein bisschen schwieriger weil da sehr viele Fragezeichen für unterschiedliche Personen dann auch entstehen. Und so wie du gesagt hast, auf der politischen Ebene ist es natürlich sehr komplex Sehr komplex, sehr häufig.

Wir haben das auch erlebt, indem die Ärztekammer nicht immer gut geheißen hat, was wir tun und das auch sehr klar kommuniziert hat uns bei unterschiedlichen Aktionen in den Apotheken. Jetzt kann man sagen, man lässt es dann einfach, aber da muss ich auch sagen, sind unsere Kooperationspartner die Apotheken aber auch die Ärzte die wir im Netzwerk haben, genau die, die sagen nein.

Jetzt erst recht und wir stehen dahinter, was wir machen, weil das hat alles seine Berechtigung, vor allem in dem Netzwerk. Und da sind wir ganz froh eigentlich und happy, dass wir das gemeinsam mit denen weiterhin durchziehen können.

Flener: Das heißt, Fazit wäre sozusagen, kleinregional funktioniert, weil das ja teilweise auch wahrscheinlich Netzwerke sind, die ohnehin bestehen weil der Apotheker kennt den Arzt und damit gibt es da schon bestimmte Verbindungen.

Wie weit ist dann trotzdem aber nochmal jetzt ein Unterschied, ja auch kurative Medizin und Prävention und ich meine, ihr fokussiert euch ja stark auf dieses Präventionsthema, auch wenn wir da jetzt nochmal die letzten vier Jahre Revue passieren lassen, wo ja auch glaube ich Corona uns gezeigt hat, Gesundheit ist das höchste Gut.

Ist das immer noch so und wo verortest du dieses Präventionsthema jetzt bezogen aufs Gesundheitsnetz aber auch generell in der österreichischen Gesundheitslandschaft? Ist das besser geworden, diese Awareness für Prävention oder steckt es genau in den gleichen Kinderschuhen, in denen es eigentlich vor vier Jahren und in denen es ja eigentlich auch vor zehn Jahren und vor 15 Jahren gesteckt ist?

Sander: Das ist eine gute Frage. Also ich glaube, dass der Präventionsgedanke mit Corona doch durchaus größer geworden ist, weil die Leute viel mehr auf sich selbst auch achten. Das sehen wir schon auch in vielen Aktivitäten, die wir setzen, weil zum Beispiel die Testwochen in den Apotheken von extrem vielen Leuten in Anspruch genommen werden.

Und dennoch ist der Präventionsgedanke schon immer ein sehr selektiver. Das heißt, wenn ich ganz direkt mit einem Thema konfrontiert werde, dann sehen wir, dass das gut funktioniert. Wenn ich aber jetzt allgemeine Themen einfach präventiv ausspiele, Ich denke jetzt sehr stark auch an unsere Vortragsreihe zum Beispiel, die wir haben.

Da sehen wir ganz deutlich, dass das eher ein kuratives Thema ist. Das heißt, wenn ich jemanden kenne, der betroffen ist von einer gewissen Krankheit oder selbst betroffen bin, dann komme ich und informiere mich. Vor allem aber auch, weil ich die Gelegenheit nütze Mit einem Experten darüber sprechen zu können.

Und das ist vielleicht schon auch noch ein ganz wichtiges Thema, dass es so ist, dass die Leute im Gesundheitssystem recht orientierungslos auch sind und gar nicht wissen, wo sie hingehen sollen. Und das erleben wir sowohl im niederschwelligen Bereich in der Apotheke, wo es ja darum geht, häufig dann eine Weichenstellung zu machen, weil der Apotheker ja keine Diagnose erstellt in keinem Fall, sondern ihn zu einem Arzt Weiterleitet und da ist dann häufig die Frage, aber wohin soll ich gehen?

Ich habe keinen Hausarzt und das war ja auch der Gedanke des Gesundheitsnetzes, dass wir da versuchen mehr Gesundheitsberufe aber vor allem auch Ärzte und auch unterschiedliche Facharztgruppen hineinzubringen die wir dann auch empfehlen können.

Flener: Und das ist ja eigentlich ein interessanter Punkt, dieses Thema Orientierungslosigkeit, das habe ich sozusagen im eigenen Umfeld auch erlebt, wo geht man hin, wenn man bestimmte Themen hat, aber es ist eigentlich interessant, ich meine in einem Jahr 2025, wo ich durch Internet alles eigentlich transparent hätte, dass es trotzdem das System scheinbar so kompliziert ist oder so unklar ist an wen ich mich wenden muss, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine, sagen wir mal klare Guidance haben, habe ich Problem A, das ist mein Pathway sozusagen als Patient dann dementsprechend durch.

Sondern dass immer noch die Leute sagen, wohin könnte ich mich wenden, dann gehen sie vielleicht zum Allgemeinmediziner vielleicht in die Apotheke, aber das ist eigentlich spannend, dass wir das immer noch nicht jetzt systematisch sinnvoll umgesetzt haben, um dort eine gewisse Guidance zu bekommen.

Sander: Ja, definitiv.

Ich glaube, ich meine, die österreichische Gesundheitskasse setzt ja unterschiedliche Initiativen dafür, aber ich glaube, die sind einfach noch nicht angekommen. Und es ist auch nicht für jeden in der Situation dann greifbar, weil der geht einfach, wenn er Oder irgendwelche Beschwerden hat, einmal in die Apotheke, fragt dort nach Rat, weil es relativ easy geht.

Er geht vorbei, denkt sich, ja dann gehe ich schnell rein. Und wenn es dort eine Empfehlung auch gibt, dann ist das sicherlich sehr hilfreich.

Flener: Ich finde das Interessante ist ja auch diese Kompetenzzuschreibung, weil ich bin ja auch zum Beispiel selber ein extremer Fan von 1450, also von der Gesundheitshotline, die als Idee...

Ultimativ niederschwellig ist. Ich kann anrufen, ich muss nirgendswo hingehen, es sieht mich niemand, ich kann die unangenehmsten Dinge besprechen, weil mich keiner sieht. Und trotzdem, auch wenn ich das im Freundeskreis propagiere, so komm, ruf es doch bei 1450 an. Naja, aber was weiß ich wer dort sitzt. Wir haben alle das Gefühl, da sitzt der Nachtbordier, der unter Anführungszeichen medizinisch null Ahnung hat.

Aber es ist schon spannend, dass dieser Trust Eigentlich nicht funktioniert. Und bei manchen ist es, glaube ich, ultimativ als Corona-Hotline abgelegt. Und da kriegen alle dann postdramatische Erlebnisse wenn sie bei 1450 anrufen. Aber bleiben wir nochmal bei der Prävention Du hast vorher das Stichwort Aktionswochen genannt das ja bei dir im Gesundheitsnetz dann stattfindet Können wir dort vielleicht nochmal darauf eingehen damit man versteht wie das funktioniert?

Machen wir ein Beispiel, ihr habt die Vitamin-D-Testwochen. Wie kann man sich das jetzt als Zuhörer vorstellen und Zuhörerin? Wie funktioniert das, was passiert dort und warum ist es aus eurer Sicht aber ein wesentlicher Beitrag zum Thema Prävention und zum Thema Gesundheitsvorsorge?

Sander: Ja, was wir versuchen ist, also wir machen ja nicht einfach nur Testwochen zu einem Thema, sondern wir versuchen wirklich auf der einen Seite Awareness für ein Thema zu schaffen, auf der anderen Seite aber auch so viel Information zur Verfügung zu stellen, dass sich jeder ein eigenes Bild dafür machen kann.

Dass ein bisschen so die Eigenkompetenz im Gesundheitsbereich auch gestärkt wird, dass jeder auch sagen kann, ist das ein Thema, das wirklich wichtig für mich ist oder nicht und vielleicht eher nur für jemand anderen oder wie auch immer. Und das versuchen wir, indem wir mit Experten Podcasts dazu aufnehmen, indem wir Artikel veröffentlichen indem wir Informationsmaterialien zur Verfügung stellen im Vorfeld an eine Aktionswoche und Indem wir die Ärzte rund um die Apotheken auch abholen dass die wissen, okay, da findet was statt und dieses Thema kursiert einfach.

Das heißt, auch meine Patienten können gegebenenfalls mit dem Thema auf mich zukommen und ich sollte mich damit beschäftigt haben. Das ist das eine. Und dann ist es so, dass wir wirklich eine aktuelle Woche haben, wo unsere Kooperationsapotheken tatsächlich Testen Die testen aber nicht nur einfach so, sondern wir haben gemeinsam auch eine Art Anamnesebogen entwickelt, wo es wirklich darum geht, auch zu erfahren, Und welche Erkrankungen hat derjenige vielleicht oder welche Präparate nimmt denn der schon, wenn wir jetzt bei Vitamin D bleiben, ja, also viele nehmen schon was, die wissen gar nicht, dass sie eigentlich für einen Vitamin-D-Haushalt schon was nehmen.

Die sitzen dann dort und sagen, ja, ja ich nehme das Produkt XY und der sagt, naja, sie nehmen ja eh schon was, also es sollte alles gut sein, aber wir machen es gerne, wir checken das gerne und ja. Das, was wir damit bezwecken wollen und deshalb auch präventiv ist, es soll einfach nur ein niederschwelliges Screening sein, es soll Bewusstsein für ein Thema schaffen und wenn in dem Fall bei Vitamin D tatsächlich ein Mangel vorherrscht, dann wird der natürlich an den Arzt verwiesen, es wird auch erklärt dass man generell natürlich ein Labor machen sollte, also ein komplettes Blutbild, um einen ganz spezifischen Wert auch zu erfahren, um das zu kontrollieren und zu Wenn es eben notwendig ist, auch bei anderen Indikationen dass man sofort auch handelt.

Und das, was schon ist, dadurch kriegt das Ganze oder derjenige der das macht, kriegt ein bisschen ein Bewusstsein auch für seinen Körper in Summe. Weil wir natürlich auch ein bisschen fragen, wie groß sind sie denn, ein bisschen den Bauchumfang uns anschauen, das heißt, das Gesundheitsthema an sich einfach zu schüren.

Flener: Was für euch dann sozusagen das Ziel ist, einfach möglichst viele Menschen zu erreichen und damit einfach einen Beitrag zur Gesamtgesundheit zu leisten?

Sander: Das ist das eine. Das andere, was mir schon auch sehr wichtig ist, ist dann auch zu schauen, was könnte man denn im besten Fall der Dinge erreichen Auch bewirken wenn man das präventiv größer denken würde.

Weil das, was wir schon machen, ist, wir filtern dann, wir machen statistische Auswertungen, natürlich anonymisiert, aber dass wir sagen, okay, wie viele Leute... Haben wir testen können? Wie viele haben wir zum Arzt verwiesen? Was könnte man präventiv da machen? Wie viele nehmen schon mehrere Medikamente ein?

Wie viele sind übergewichtig? Einfach um zu sehen oder aufzuzeigen wenn ich früher eingreife, nämlich präventiv dann könnte ich natürlich hinten hinaus mir vieles an Kost ersparen und die Menschen würden auch gesünder leben.

Flener: Das heißt eigentlich seid ihr dann... Gewissermaßen auch oft Rollmodels was könnte funktionieren, weil man es vielleicht auch auf bigger scale dann vielleicht ausrollen würde etc.

Aber wir sehen, man kann schon etwas bewegen und man kann auch Leute dann dementsprechend in die Prävention niederschwellig dann dementsprechend hineinbekommen. Jetzt habt ihr Vitamin D gehabt, ihr habt Cholesterin gehabt, wie macht ihr so eure Themenroadmap? Also wonach entscheidet ihr, welche Themen oder welche Aktionswochen, Testwochen wie man das nennen möchte, ihr dann auch jetzt für die nächsten 12 Monate umsetzen wollt?

Sander: Ja, das ist nicht immer ganz einfach. Also wir haben schon sehr spezifische Sachen gemacht, wo natürlich dann das Klientel dann auch eher ausgewählter schon ist. Oder wenn wir sagen, wir machen nur was für Frauen oder nur was für Männer, Das haben wir noch nie gemacht, aber wäre vielleicht auch mal ganz spannend.

Grundsätzlich ist es so, dass wir sagen, okay, was sind die Themen, mit denen der Apotheker auch sehr häufig konfrontiert ist. Und die nehmen wir auf. Und das besprechen wir gemeinsam mit den Kooperationsapotheken, weil wir natürlich auch wollen, dass es ein Geben und ein Nehmen ist, dass möglichst viele da auch mitmachen.

Und so ist es so, dass wir jetzt dann im Juni werden wir uns der Frauengesundheit spezifisch mit dem Thema Eisenmangel widmen. Weiter folgendem Jahr haben wir dann was ganz anderes, nämlich das Thema Hören in der Apotheke mit einem anderen Kooperationspartner der uns da technisch auch unterstützt und vor Ort, weil es einfach so ist, dass viele Menschen mit Hörproblemen in die Apotheke kommen und das häufig auch ganz andere Gründe hat.

Und wie gesagt, das ist ein schönes Zusammenspiel und das wollen wir umsetzen.

Flener: Spannend. Und dann habt ihr ja jetzt, und das ist ja vielleicht auch ein bisschen ein Brückenschlag zum zweiten Themenkomplex die Aktionswochen sind ja im Normalfall an euer Gesundheitsnetz gebunden. Also die finden in euren Gesundheitsnetz-Partner-Apotheken statt.

Das ist ja ein bisschen ostlastig formulieren wir es mal so, mit Wien-Niederösterreich vom Fokus. Was, glaube ich, jetzt nicht heißt, dass andere Apotheken ausgeschlossen sind, aber so nach dem Motto das Betreuungsfokus von euch ist jetzt einmal Wien-Niederösterreich, Burgenland, so ein bisschen, das ist das Umfeld.

Und dann habt ihr eine neue Idee geboren. Formulieren wir es mal so. Wir werden da gleich jetzt ins Detail einsteigen, weil das aus meiner Sicht nochmal super spannend ist. Und das ist das Healthmobil. Und das ist ja doppelt spannend. Also wir nehmen heute am 4. März auf HPV Awareness Day auf Weil ihr mit eurem Healthmobil rund um das Thema HPV-Impfung jetzt österreichweit unterwegs seid, um dort möglichst niederschwellig die Möglichkeit zum Thema HPV-Impfung zu geben.

Schauen wir uns dieses Thema jetzt nochmal an. Also das eine ist Gesundheitsnetz-Aktionswochen und das zweite ist ja jetzt dann euer Healthmobil. Was ist das Healthmobil Was habt ihr euch da überlegt Und warum ist das schon die nächste Idee von dir, die wir uns jetzt dann dementsprechend anschauen können?

Sander: Ja, also die Idee war eigentlich die, dass wir sagen, wo ist der Bedarf da, niederschwellig Gesundheit anzubieten Dienstleistungen Gesundheit anzubieten. Auf der einen Seite wir wissen alle, das ist die Apotheke, da kommen die Leute hin, wenn Bedarf da ist, da informieren sie sich. Und auf der anderen Seite war immer der Gedanke, naja, aber es gibt ganz viel öffentliche Fläche und es sollte niederschwellig sein und warum nicht Gesundheit zu den Menschen bringen.

An öffentliche Orte, da wo viele Menschen sind, um mal auszuprobieren, wird das überhaupt angenommen, wenn ich ganz niederschwellig ohne einen Termin mich informieren kann, aber auch Gesundheitschecks im Hellsmobil durchführen kann. Man kann sich das so vorstellen, das Hellsmobil ist ein kleiner oder kleiner, ein umgebauter Bus eigentlich, LKW, ein Mini-LKW, der wie ein Gesundheitszentrum auf Rädern ist.

Was wir dort machen ist, themenspezifisch Gesundheitsdienstleistungen anbieten. Das heißt, wir haben schon einen Mini-Gesundheitscheck gemacht oder wir haben den Schwerpunkt gehabt, alles was die Atemwege betrifft das heißt den Lungenfunktionstest Oder wir können auch impfen. Das heißt, wir haben da sehr themenspezifisch Leistungen, die wir einfach anbieten können.

Der Unterschied ein bisschen ist, man macht häufig mehrere Dinge. Wir haben einen Arzt mit an Bord und wir versuchen eben im öffentlichen Bereich die Menschen abzuholen.

Flener: So, jetzt müssen wir da mehrere Dinge differenzieren Also eine Gesundheitsdienstleistung formulieren wir es einmal so, wo ihr ja, und das ist ja vielleicht auch der Unterschied zum Gesundheitsnetz, da nutzt du ja bestehende Einrichtungen Das ist der Arzt, das ist der Apotheker, die sind ja alle angesiedelt das sind mit ihren Ordinationen und mit ihren jeweiligen Apotheken Beim Bus oder bei dem Hellsmobil bringst du ja eine zusätzliche Komponente hinein.

Fangen wir mal so an. Wo steht die? Steht die dann am Hauptplatz? Wo steht die? Wie werden Standorte auch da entschieden? Fangen wir von der Seite mal an.

Sander: Genau. Also wir stehen wirklich an öffentlichen Orten natürlich zielgruppengerecht. Also wir schauen uns schon an, okay, um was geht es jetzt genau bei dem Thema und versuchen dann, öffentliche Orte auszuwählen.

Das kann der Hauptplatz sein, das kann beim Wochenmarkt sein einfach, wo Menschen hinkommen, das kann am Hof sein, das kann vor einer Uni sein. Also sehr unterschiedlich natürlich zielgruppengerecht, aber wo wirklich Dass Menschen einfach auch vorbeigehen und vorbeikommen an öffentlichen Orten.

Flener: Gut, jetzt steht das dort.

Also bleiben wir bei dem Beispiel, glaube ich, jetzt auch in eurer Aktionswoche. Und kann man der Stelle gleich Werbung machen. 2. April, 1. Campus Wien beim Hauptbahnhof. So, jetzt steht es ja dort. Das ist sozusagen ausgemacht mit dem jeweiligen Besitzer des Platzes oder wie auch immer. Oder dann halt den jeweiligen Bürgermeistern sodass das halt alles korrekt steht.

So, jetzt kommt da das Heldsmobil. Und dort drinnen befindet sich jetzt... Themenspezifisch das Thema Impfen jetzt in dem konkreten Fall. Das heißt, ich sage jetzt mal simpel wenn ich jetzt irgendein anderes gesundheitliches Thema habe, bin ich dann falsch, unter Anführungszeichen. Sondern würde man mich verweisen und sagen, ja das ist nicht unser Thema heute, bitte damit in die Apotheke oder zum Arzt gehen.

Es ist wirklich auf dieses spezifische Thema hingemünzt. Also es muss auch jetzt nicht ein Arzt plötzlich Sorge haben, nur weil ihr mit dem HPV-Healthmobil dort steht, dass ihr plötzlich auch sämtliche Blutdruckmess- Cholesterin-Wertbestimmungen, sonst irgendwas macht. Nein, habt ihr nicht. Das ist nicht das Thema.

Aber ihr habt trotzdem einen Arzt dort. Ja. Weil ihr impfen jetzt in dem konkreten Fall impfen wollt und impfen dürfen nur Ärzte. Das sind dann irgendein Allgemeinmediziner, der sich dann dafür zur Verfügung stellt oder je nach Themengebiet dann wahrscheinlich der jeweilige Arzt der dann mit euch unterwegs ist.

Sander: Genau. Ganz genau so ist es, ja. Also wir haben themenspezifisch also wir brauchen natürlich administratives Personal. Also gerade beim Impfen ist es ein relativ hoher administrativer Aufwand. Wir bekommen den Impfstoff aus dem kostenlosen Kinder- und Jugendimpfprogramm das heißt, Sind wir natürlich auch Rechenschaft schuldig wer wird geimpft Das muss eingetragen werden.

HPV-Impfungen sind registrierungspflichtig und dokumentationspflichtig Das heißt, es ist ein relativ hoher administrativer Aufwand da. Es gibt das Aufklärungsgespräch das ganz, ganz wichtig ist, das vom Arzt geführt wird und auch dokumentiert wird, klarerweise. Das bekommt dann auch derjenige elektronisch übermittelt Und wir haben die Impfung per se, die vom Arzt durchgeführt wird und wir haben drinnen auch noch ein medizinisches Fachpersonal, das den Arzt unterstützt ganz genau.

Das ist so ein bisschen dieses Setting jetzt in dem Fall bei unserer Aktion eben aktiv gegen HPV, wo wir impfen. Dazu kommt dann natürlich auch noch ein kleiner Wartebereich, weil wir wissen alle, nach der Impfung sollte man einmal kurz zumindest im überschaubaren Bereich bei uns in der Nähe bleiben Falls man im Kreislauf was hat oder sonstige Dinge eben passieren könnten.

Und da sind wir auch voll ausgestattet und können für den Notfall dann eben auch gleich aktiv eingreifen.

Flener: Gut, das heißt wir haben den Arzt wir haben das medizinische Personal, also eigentlich ist es ein bisschen wie in der Arztpraxis aber halt themenspezifisch, wenn ich es jetzt so simpel sehe. Ja man kann

Sander: es so an den Punkt bringen, absolut.

Und dazu muss ich auch sagen, man kann natürlich nicht verhindern dass jetzt jemand, also zum Beispiel Thema Gesundenuntersuchung, dass jemand dort reinkommt und das macht und dann dem Arzt halt ein bisschen Querdurfsgemüse erklärt Wobei ich schon sagen muss, also die sind auch sehr geschult und trainiert darauf, dass das eben nicht ausschweifend wird.

Und auch da gilt ja nach wie vor, es ist ein niederschwelliges Screening Mehr kann man nicht machen, auch in dem Setting. Man kann schon sehr viel machen, aber nicht viel. Alles ganz genau. Und deshalb ist auch hier wieder diese Vernetzung mit dem niedergelassenen Bereich, mit dem Hausarzt etc. oder mit einem Facharzt ganz, ganz wichtig.

Und das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt, weil auch beim Healthmobil informieren wir rundherum um den Standort Den Allgemeinmediziner, die Fachärzte, wenn sie relevant sind und auch die Apotheken um einfach zu sagen, hey, wir kommen, wir sind da, das ist das Thema. Auf der einen Seite vielleicht manchmal ganz praktisch weil man Patienten auch dorthin schicken kann, zum Beispiel beim Impfen gegebenenfalls.

Auf der anderen Seite wichtig, dass die Ärzte auch wissen, da kann jemand kommen, der hat ein Thema, der war vielleicht auch noch nie bei mir. Aber das könnte ein neuer Patient werden, weil der eben im Zuge dessen im Zuge eines Checks eben, weiß ich nicht, seine Lungenfunktion zum Beispiel draufgekommen ist, dass die eigentlich im Keller ist.

Flener: Wie waren eure Erfahrungen bisher? Wie reagieren die Ärzte rundherum

Sander: Die einzelnen Ärzte sehr positiv, also wir haben überhaupt nichts Negatives noch gehört, überhaupt nicht. Die finden das gut, manche kommen auch und schauen es sich an, was ich super finde, weil dann hat man einfach auch den Blick drauf.

Das, was ein bisschen verhalten ist und das finde ich sehr schade ist, dass diese Weiterempfehlung dass die Ärzte sehr zurückhalten, das ist der einzige Grund oder das ist das, was wir immer öfter hören, weil sie einfach schon viel zu viele Patienten haben. Sie sagen wir haben keine Kapazitäten mehr, was vielleicht mit ein Grund ist, warum sie das Health-Mobile toll finden, wenn es kommt.

Aber auf der anderen Seite natürlich, wenn es eine Nachversorgung eine Nachbehandlung gibt, da beißt sich dann ein bisschen die Katze vielleicht in den Schwanz.

Flener: Weil das ist ja interessanter Punkt. Ich meine wir haben das Projekt ja auch schon, sage ich mal, off-record ein paar Mal besprochen. Da war immer so die Frage, naja, wie werden die Gesundheitsdienstleister ich formuliere es einmal, die Ärzte die Apotheken etc.,

Wie werden die auf so ein Angebot reagieren? Und am Anfang vielleicht ein bisschen die Sorge war, da kommt man in ihren Home-Turf hinein da werden die ganz aufschreien etc. Aber interessanterweise der Aufschrei eigentlich ausgeblieben ist, weil es ist solide aufgesetzt, die sehen, das ist eine sinnvolle Gesundheitsleistung die erbracht wird und das ist glaube ich genau der spannende Punkt.

Und nimmt eine bestimmte Patientenlast, einmal jetzt dem klassischen Kassenarzt, der jetzt im niedergelassenen Bereich die Ohr, die ohnehin bis oben hin voll hat, die nächsten sechs Monate keine Termine so überspitzt formuliert, dass denen eigentlich dann geholfen wird und was die sogar sagen, macht es das Niederschwellige ein bisschen draußen und ich auch das Gefühl habe, jetzt gar nicht bezogen auf das Healthmobil, dass die auch zum Beispiel offener sind, dass bestimmte Dinge auch von der Apotheke vielleicht abgefangen werden und ein bestimmtes erstes Screening, was könnte ein Thema bei der Apotheke sein, also eigentlich Da sehen wir schon diesen Unterschied, den du auch am Anfang geschildert hast.

Wenn ich in der Regionalität bin, gibt es keine Berührungsängste. Es gibt sie nur auf der, sage ich mal, auf der großpolitischen Bühne, wo es halt darum geht, dann bestimmte Standesgeschichten dann zu vertreten Dann wird es halt problematisch. Ja, aber eigentlich auf dem operativen Level eigentlich alle auch diesen, sage ich mal, neueren Ansätzen der Patientenversorgung Extrem offen stehen.

Sander: Absolut. Also wir sehen das auch auch regional politisch wird das extrem unterstützt Da ist eh kein Geld da für Gesundheitsaktivitäten Prävention. Das heißt, da ist der Zuspruch auch sehr groß, egal ob das Bezirksvorsteher sind oder Bürgermeister von Gemeinden, die einfach auch dann dahinter stehen, die kommen auch, die promoten das und schauen sich das selber auch an.

Haben da natürlich auch was in ihrem Umfeld zu sagen und holen auch die Leute ab und auch die Ärzte Apotheker Gesundheitsdienstleister und ja, also es ist ein schönes Zusammenspiel, das man eigentlich sehen kann.

Flener: Und ja auch, ich meine, das ist das heutige Thema und du hast heute, glaube ich auch zum Thema Helmsmobil, also über OTS etwas ausgeschickt, auch die Medien diese Themen gerne aufgreifen Manchmal jetzt vielleicht nicht, wie wir heute gehört haben, aus der ÖGGK, deswegen habe ich es am Anfang auch betont wird schnell die ÖGK, das sind ein bisschen unterschiedliche Dinge, aber generell ist es ja positiv und das finde ich auch das Schöne daran, dass eigentlich dieses Thema Gesundheit nicht immer nur negativ belastet ist im Sinne von zu wenig und zu Ding, sondern da passieren Aktivitäten, die von vielen Seiten positiv wahrgenommen werden.

Was mich aber dann nochmal ein bisschen zu dieser Geldfrage zurückbringt, so nach dem Motto ihr seid jetzt ein gemeinnütziger Verein, aber ihr kriegt solche Sachen auch nicht geschenkt, wie bildest du diese Leistung dann auch ab, welche Rolle spielen da Partner, vielleicht können wir auf diesen Schritt nochmal eingehen weil eine Verbindung, auch wenn es namensähnlich ist, das eine G im Namen macht schon einen wesentlichen Unterschied.

Kein ausgelagerter Arm oder finanzierter Arm von der österreichischen Gesundheitskasse. Die Sozialversicherung zahlt bei euch nichts ein, sondern ihr seid schon darauf angewiesen, euch auf anderem Wege die Mittel zu organisieren.

Sander: Ja, definitiv. Natürlich, wir haben ein gewisses Budget, das dem Verein zugrunde liegt, sonst gäbe es uns auch nicht und auch nicht noch immer.

Aber solche großen Initiativen und Aktionen können wir nicht alleine umsetzen. Das heißt, wir sind dann immer auf der Suche nach Partnern nach Fachgesellschaften die uns unterstützen und Partner, Muss nicht unbedingt jetzt unmittelbar finanzielle Ressourcen sein, das kann natürlich auch sein, also beim HPV-Thema ist ja auch Beschaffung Logistik ein ganz großes Thema, das heißt, das können auch Leistungen sein, die vor Ort einfach getätigt werden oder in dem Bereich haben wir einen Wartebereich, der auch ein bisschen von irgendwas leben muss, das heißt, da sind wir sehr dankbar, wenn wir da einfach, egal wie, Unterstützer bekommen, die das Ganze mittragen, die Awareness für das Thema schaffen und Aber es ist natürlich auch so, wenn man jetzt von dem HPV-Thema absieht gibt es andere Themen.

Wir haben Rheuma und Schmerz zum Beispiel, was natürlich für spezielle Partner sehr interessante Themen sind. Und da freuen wir uns, wenn wir mit denen zusammenarbeiten können. Aber was uns immer ganz wichtig ist, ist, dass das wirklich Themen sind, die auch wirklich viele Menschen betreffen Betreffen Also keine Nischen und nichts Exotisches sondern wirklich auch etwas, wo man sagt, okay, da kann man was bewirken.

Wenn ich hier Awareness für ein Thema schaffe, wenn ich hier einen Podcast mit einem Experten zuräume Schmerz aufnehme, dann hilft das Menschen einfach, weil sie sich informieren können, sie können vor Ort im Helmsmobil zum Beispiel eine bestimmte Leistung in Anspruch nehmen. Das ist das, worum es uns geht.

Flener: Was schon einmal ein wichtiger Punkt ist, also nach dem Motto dieses Ich kann mich informieren und gleich handeln Also ich glaube, das ist ja auch nochmal ein wesentlicher Punkt, weil ich könnte ja jetzt auch in Österreich mich überall hinstellen könnte rund um das Thema, bleiben wir bei HPV, weil es jetzt gerade sozusagen der Fokus ist, eine große Awareness im Sinne von Informationsgeschichte machen.

Da nimmt jeder einen bunten Folder mit und einen bunten Flyer und sagt, ja, ja ich muss eh gehen, aber geht dann wahrscheinlich nie. Also dieser Brückenschlag von ich informiere mich, ich bin aware Und gehe fünf Meter dahinter, eigentlich schon unter Anführungszeichen zur effektiven Impfung. Ich glaube, das macht ja auch den großen Unterschied, weil ich kenne das ja dann von mir selber auch.

Also ja, ich müsste wieder mal, aber bis man dann einen Termin kriegt und diese ganzen Dinge. Also ich habe jetzt den simplen Fall selber, also ich habe mich irgendwann einmal bei der SVS, also ich bin ja SVS-Versicherter in Österreich, für die kostenlose Zeckenimpfung angemeldet. Ich habe das schon wieder längst vergessen.

Und dann war schon ein sehr entspannter Punkt, bekomme ich das Schreiben der SVS, so Herr Flener, Sie haben nächsten Freitag um zwischen 16 und 16.30 Uhr einen Impftermin. Ich so, ah ja, stimmt, ich war halt dort angemeldet also es kam so der Reminder, aber super, dann machst du diesen Termin halt auch möglich, ja, weil das ist ja damals auch offengeschaut und bei Corona lang diskutiert worden, also erhöht nicht die Durchimpfungsrate, wenn wir den Leuten einfach Termine schicken, so wie es in anderen Ländern auch passiert ist, um die Leute dann hinzukriegen ich absage nicht mehr nicht.

Ich bin ja nicht gezwungen hinzugehen, aber ich habe zumindest den Termin und damit wird das halt wesentlich konkreter, weil ich meine, in meinem Fall weiß ich jetzt, 7. März 16 Uhr, also wenn wir mit mir gemeinsam dann zum Impfen gehen, weil die FSME-Impfung passiert dann so. Und ich glaube das ist eben auch der Vorteil den du jetzt an dem Heldsmobil hast, dass diese nicht nur Information, sondern auch wirkliche Aktion schon wichtig ist, gerade bei Präventivmaßnahmen, weil so hätte ich dich vorher auch richtig verstanden bei deinen Informationsveranstaltungen Da kommen die Leute eher kurativ.

Die sagen, okay, ich habe einen Angehörigen, der ist jetzt dement, der hat dieses oder jenes Thema. Also wir haben ja auch eine Veranstaltung gemacht zum Thema Asthma, COPD und so weiter. Da kommen die Leute, die wen kennen, der wen hat, so ein bisschen die Nummer, aber nicht einfach präventiv

Sander: Ganz genau. Also im Hellsmobile ist es wirklich dieser Call to Action und ich kann die Action gleich umsetzen.

Also wenn sich jemand informiert, dann kann er das gleich wahrnehmen. Es ist nicht immer so, dass alle schreien die sich da informieren, ja, ich möchte das gleich machen. Aber wenn man mit den Menschen dann ein bisschen spricht und sagt, schauen Sie, wann waren Sie das letzte Mal beim Arzt? Wann würden Sie wieder gehen?

Haben Sie überhaupt einen Arzt? Und dann kommt dieses, na, eigentlich nicht Ja, ich mache das. Oder Ehepaare, ja, der Klassiker, die Frau ist sehr motiviert. In diesem Setting kann man auch den Mann recht rasch motivieren. Also es ist schon, ja, es ist einfach wirklich die Umsetzung. Und dieses Vorort, und das ist auch schön zu sehen, das ist, glaube ich auch das, was einfach sehr motivierend dabei auch ist.

Weil

Flener: du ja gerade auch einen interessanten Punkt ansprichst Den Mann irgendwo hinzukriegen. Also wir sehen bei Präventivmaßnahmen der Gesundheitsmanager jeder Familie ist die Frau, weil die Männer immer so, ja, das geht schon irgendwie und solange es nicht brutal blutet, lebt man eh noch so ungefähr. Und das ist ja glaube ich auch ein Punkt, wie du sagst statt Bummel man geht halt durch die Dings und dann ist man unterwegs und übrigens bei der Gelegenheit.

Also das ist schon auch nochmal spannend. Wir haben ja jetzt auch im eigenen Umfeld erlebt, wo Leute dann beim Healthmobil waren, rund um das Thema Impfen Und wir jetzt bei uns im Team haben gesagt, ja super, ich habe meinen Bruder gleich mitgenommen, weil... Der soll das, habe ich ihm empfohlen, soll das machen und damit hat man eine gewisse Dynamik weil es halt dann niederschwellig geht, ich jetzt natürlich in dem Fall auch dann keinen Termin brauche etc.

Also auch das als Riesenvorteil.

Sander: Absolut, ja. Also es ist wirklich dieser, ja, den Effekt den es hat. Also es ist dieses Unmittelbare.

Flener: Jetzt ist aber nochmal eine spannende Frage zum Thema Zielgruppe Könntest du jetzt nochmal unterscheiden, so ein Heldsmobil funktioniert, also jetzt hätte ich gesagt, okay gut, vielleicht bei Frauen besser als bei Männern, das hätten wir jetzt ein bisschen vielleicht herausgearbeitet wobei die Chance wäre ja niederschwellig Aber ist das auch ein Altersthema?

Also das Gefühl, dass dann, ich sage einmal simpel, jetzt mache ich Klischee die Pensionisten, die viel Zeit haben, die kommen eher und die Jungen die keine Zeit haben. Oder ist es wirklich so ein niederschwelliges Angebot dass ihr eigentlich die Jungen genauso erreicht?

Sander: Es hängt sicherlich auch vom Thema ab.

Wir haben das sehr stark gesehen, zum Beispiel die gesunden Untersuchungen. Also es war ja eine verkürzte und verkleinerte Untersuchung Da würde ich sagen, war das Klientel so 50 plus eher. Also so wirklich junge Menschen dafür zu begeistern schwierig. Die Lungenfunktion Hat super bei Jungen funktioniert.

Jetzt kann man sagen, die Motivation dahinter bei manchen vielleicht nicht unmittelbar die richtige, weil sie gesagt haben, das wollte ich eigentlich immer schon einmal wissen, weil ich rauche, vielleicht ist es eh noch nicht so schlimm und wenn es dann noch funktioniert hat, dann sind sie rausgekommen und haben gesagt, das geht eh noch.

Aber nichtsdestotrotz es erzeugt Awareness dafür und es ist ja doch allen bewusst, dass das jetzt nicht unbedingt etwas ist, was fördernd ist, jetzt wenn ich rauche oder wie auch immer. Das, was wir sehen und das zieht sich eigentlich durch alle, egal was es für eine Thematik ist, dass viele das wirklich so als kurzen Checkpunkt sehen.

Auch die, die wissen, dass sie etwas haben, sind froh wenn sie niederschwellig Kurzfristig einmal schnell das checken können und das ist natürlich schon was was viele dann wahrnehmen und was im Präventionsgedanken ja auch wieder verankert wäre. Also ich kann schnell über meinen Gesundheitszustand etwas sagen.

Natürlich muss man jetzt auch dazu sagen, Der Salesmobile, also die Leute, ja, der ein oder andere kommt, weil er sieht was da passiert und sagt das interessiert mich und kommt halt hin. Nichtsdestotrotz ist es so wie bei jeder Aktion, die man macht, dass man natürlich auch zielgesteuert die Medien aktivieren muss, man muss darüber sprechen, man muss erzählen dass man das macht.

Und da ist es natürlich schon auch so, dass wir zum Beispiel jetzt bei der HPV-Impfung, weil wir ja auch die kostenlose HPV-Impfung bis 30-Jährige anbieten, zielgerichtet hier einfach Marketingaktivitäten auch setzen muss im Endeffekt und Kommunikationsmaßnahmen

Flener: Weil das ist ja glaube ich der Punkt, man kann an dieser Stelle nochmal den Aufruf machen, wer sich HPV impfen lassen möchte, generell österreichweit, unabhängig von deinem Healthmobil, einmal die Möglichkeit bis zum 30.

Lebensjahr sich kostenlos impfen zu lassen, aber natürlich auch bei dir im Healthmobil. Steigen wir auf diese Aktion vielleicht nochmal ein, um es nochmal konkret zu machen. Ihr werdet an mehreren Standorten stehen. Wie ist das jetzt geplant, um da nochmal einen Einblick auch ganz konkret zu kriegen in jetzt nicht eine Aktionswoche die wir vorher haben, um es nochmal zu differenzieren die ja in einem Gesundheitsnetzwerk stattfindet, sondern hier mit dem Helfmobil ja auch über die wien-niederösterreichischen Grenzen hinaus, formulieren wir es mal so, dementsprechend stattfinden.

Gib uns da nochmal einen kurzen Einblick, dass wir diese Aktion nochmal gut verstehen.

Sander: Ja, wir haben uns ein bisschen angeschaut, ja, wo ist denn das Zielpublikum Wo erwischen wir die am besten? Also alle bis 30-Jährige, 21- bis 30-Jährige in erster Linie. Und wir haben gesagt, naja, in erster Linie sind das natürlich die Universitäten, nicht nur, aber auch.

Und haben gesagt, gut, dann schauen wir uns an, auch Bundesländer sind das Spezifisch wo ist denn wirklich ein Bedarf auch da, weil, und das weiß kaum jemand, es wird von Bundesland zu Bundesland ja auch, gibt es unterschiedliche Initiativen dazu auch schon und es wird unterschiedlich getrieben. Und das haben wir uns angeschaut waren mit den Landessanitätsdirektionen im ganz regen Austausch auch dazu, um einfach hier dieses Zusammenspiel auch zu haben, zu sagen, wo ist wirklich ein Bedarf da, ist es auch die Uni, wo wir stehen sollen oder gibt es einen anderen Ort, weil die Uni eh schon etwas macht.

Und so haben sich die Orte dann über Österreich weit eigentlich definiert. Und ja, so kommt es dazu, dass wir am 2.4. am Erste Campus in Wien stehen und dann schön gestaffelt eben im ersten Halbjahr ganz wichtig, noch in anderen Bundesländern wie Salzburg, Innsbruck Oberösterreich Kärnten und deshalb so wichtig, wir haben eine Welle das ist unsere erste Welle das heißt für all diejenigen, die sich auch die erste Impfung erst holen von denen gibt es ja nach wie vor genug, um dann genau an derselben Stelle, sechs Monate später, plus minus, ein zweites Mal die Impfung anbieten zu können, nämlich auch um hier nochmal den Reminder setzen zu können.

Hol dir die zweite Impfung, vergiss nicht drauf. Du kannst es im Hellsmobil machen, aber natürlich auch an öffentlichen Stellen, wo die Impfung angeboten wird beim niedergelassenen Arzt der registriert ist. Aber einfach, um hier die Awareness zu schaffen und vor allem um dafür Sorge zu tragen, dass diejenigen, die sich heuer impfen lassen, wirklich diese Vollimmunisierung noch bekommen Heute ist der Aufruf gewesen, dass die Impfung wieder länger finanziert werden soll, aber ob das durchgeht oder nicht, wissen wir nicht.

Das heißt, wir forcieren sehr stark, dass man eben im ersten halben Jahr sich die erste Impfung holen soll und im zweiten halben Jahr dann die zweite. Und damit ist man dann gut versorgt würde ich einmal sagen versorgt ob

Flener: Männlein oder Weiblein, das gilt ja dann für beide. Genau, das ist auch ein ganz

Sander: wichtiges Thema Dass man das dann noch einmal dementsprechend

Flener: nutzen kann.

Was ja dort glaube ich wichtig ist und das zeigt auch nochmal, dass ihr die Dinge zu Ende denkt, wenn ich das sozusagen wertschätzend sagen darf. Wenn ich einmal impfen war, ich werde ja fast, ich bekomme einen Reminder, wenn ich das möchte, so sinngemäß, komm wieder in sechs Monaten, weil wir sind wieder da, das heißt, du hast dann die Chance, dass sozusagen nicht nur die erste Hälfte erledigt ist, sondern komme dementsprechend das ist der eine Punkt.

Wir haben ja auch darüber gesprochen, diese Auswahl der Orte Universitäten ja, aber dann teilweise auch Orte, wo dann so die Frage war, ja kann ich dann auch im Rahmen eines Unifests was machen und dann klar entschieden wurde, nein das macht keinen Sinn, weil es geht hier um eine seriöse Gesundheitsdienstleistung, da darf unter Anführungszeichen niemand im Spiel sein, der irgendwie annähernd auch nur in Nähe von Alkoholkonsum gestanden wäre.

Also dieser hohe Anspruch Der dann aber trotzdem zeigt, dass es funktioniert. Also ihr habt es auch in den ersten Testjahren schon gehabt, wo einfach viele dann gekommen sind und gesagt haben, okay, das ist niederschwellig aber ich glaube, das ist auch nochmal ganz wichtig zu verstehen, dass diese Seriosität in Kombination mit neuen Modellen immer gewahrt bleiben muss, weil dann habe ich eine hohe Akzeptanz.

Sander: Absolut. Und ich kann auch sagen, ich glaube, ein super Beispiel dafür ist, Bei unserem ersten Einsatz zum Thema Impfen, auch die MA15 gekommen ist, sich alles angeschaut hat vor Ort. Wir haben sie auch eingeladen und die waren ganz neidisch auf das Hellsmobil weil sie gesagt haben, unsere Impfbusse sind nicht so toll ausgestattet aber ja und Ding und das, was das Schöne ist, ist, dass da auch das, ja, Das Kooperative ist.

Die haben gesagt, wenn ihr wo seid in Wien, lasst uns sprechen. Wenn der Bedarf noch immer hoch ist, kommen wir dort auch hin mit dem Impfmobil. Und dann können wir auch noch einmal quasi die Schlagzahl erhöhen. Das ist das, was finde ich, wirklich dafür spricht, dass auch neue Modelle, wenn sie eben adäquat organisiert sind, weil viele Dinge gerade beim Impfen natürlich berücksichtigt werden müssen.

Ich habe es schon angesprochen. Kühlung etc., Beschaffung Logistik, was mache ich mit dem Impfstoff, den ich zurückführen muss und all diese Themen, abgesehen natürlich von den Auflagen, die es auch für ein Health-Mobil gibt im Bereich von Sanitäranlagen etc., dass das einfach wichtig ist und dass das aber funktioniert.

Flener: Was wiederum heißt, beim Reden kommen die Leute zusammen, das ist ja das österreichische Spruch, aber eben genau, dass man diese Sorge nicht haben muss. Und allerdings aber auch, nur wenn ich dich jetzt richtig verstehe, wenn ich diese Aktionen nicht im geheimen Kämmerlein mache und dann plötzlich Jimbum, da sind wir, sondern genau diesen, sage ich mal, partizipativen Weg, diesen kollaborativen Weg wähle, so wie ihr gemacht habt, die MA5 sind eingeladen.

Also im Normalfall ist das eher der Schreckgespenst das ist ein bisschen ähnlich beliebt wie eine Finanzprüfung vielleicht, aber zu sagen, okay, ja, aber es hilft ja nichts. Ich meine, das ist die Sanitätsdirektion, die machen das halt einfach, das ist deren Aufgabe und dann ja eigentlich schön zu sehen, dass die dann positiv reagieren und sagen, ah ja, schau eigentlich funktioniert es Hinzu vielleicht borgen die sich dann ein Heldschmuffel aus, wenn sie dementsprechend dann weiter tun können.

Schöne Aktion, ihr fasst die Patienten zusammen, ihr begleitet die Patienten weiter. Was ist für die Zukunft geplant? Also für heuer machen wir jetzt HPV, also das ist eine gewisse große Aktion mit dem Heldsmobil. Was sind so die Themen, die dir auch noch vorschweben oder auch vielleicht sagst du das sind so Themen, die würdest du vielleicht auch noch gar nicht geplant, weil noch kein Partner da ist, aber wo sagst, das würdest du gern thematisch dann auch noch einmal im Heldsmobil umsetzen?

Sander: Ja, also wir haben ein sehr kreatives junges Team ja auch dahinter die auch immer wieder neue Ideen haben. Die Idee kommt ja grundsätzlich aus der betrieblichen Gesundheitsförderung und wir haben uns gedacht, naja, da macht man ein bisschen so Copy-Paste, aber in Wahrheit gestaltet sich es jetzt in der Umsetzung ganz anders.

Wir haben schon, wir haben heuer auch noch, also wir haben HPV natürlich als großes Thema im Sinne von Impfen, wir haben Rheuma-Schmerz als großes Thema, was wir auch umsetzen, Cholesterin ganz wichtig, also gerade Volkskrankheiten und Cholesterin gehört dazu. Spannend sind dann auch sicherlich zielgruppenspezifische Themen, egal ob das Osteoporose ist, also im Sinne von Knochenschwund oder ob das auch ist, vielleicht mal irgendwas mit Männergesundheit.

Da gibt es ganz viele Dinge, manche sind natürlich dann in der Umsetzung auch nicht ganz so einfach. Sonnenschutz ist ein großes Thema, da könnte man ganz viel auch machen. Ja, also ich glaube, Und Themen gibt es unglaublich viele und da kann man ganz viele Ansatzpunkte finden. Schmerz generell auch.

Flener: Also ich glaube, das ist ein spannender Punkt.

Ich kann mich erinnern in einer unserer Episoden davor, jetzt nicht mit der, aber wir haben mal mit der Martina Löwe gesprochen, auch von der österreichischen Krebshilfe. Und die hat auch gesagt, es ist so schwierig Männer zu bewegen. Also auch Brust und Vorsorgeuntersuchungen, da haben wir alle große Sorge, was da wohl passieren könnte, etc.

Es wäre halt auch wiederum das wäre so ein klassischer Hellsmobil-Faktor also nach dem Motto geh schnell hin, es ist ja wirklich schnell erledigt und überraschenderweise passiert nicht die große Magic, sondern das ist kurz und pragmatisch und man könnte es dann abbilden.

Sander: Ja, und man könnte da auch, also das ist Durchaus auch ein Punkt, es gibt auch ein niederschwelliges Screening nämlich tatsächlich auch mit Kapillarblut wo man schon einen Faktor identifizieren kann und wo eben, also das entspricht ja dann auch dem Hellsmobil, wo man beratend noch sein kann, wo man dann sagt, okay, es ist das niederschwellige Screening aber bitte Weiter zum Urologen Das wäre natürlich, also das ist sicherlich ganz großartig.

Und ja, warum nicht, sage ich mal. Aber das sind natürlich alles Themen, wo ich sage, ja, wir brauchen Partner dafür, die das einfach auch unterstützen und vor allem auch mittragen.

Flener: Ja, weil das war lustig weil wir auch nochmal Partner, das war ganz witzig, weil wir haben das damals auch mit der Martina zum Beispiel, Löwe, besprochen die sagt, ja warum unterstützt ein Spiel nicht jetzt ein Autohersteller so jetzt wenn ich klassisch in diesem männlichen Setting wäre, jetzt klischeehaft ein bisschen, aber also auch solche Partner, die ein bisschen einmal außerhalb der klassischen Box denken, zu sagen, ja warte mal, es wäre doch eigentlich ein Thema, das uns dann zuspielt, ja, und das dann eigentlich am Ende des Tages dann in der Partnerschaft doch Sinn machen würde, also vielleicht steht es ja dann auch mit dem Heldsmobil dann 2026 auf irgendeiner Autoshow und macht es dann Prost hat auch Vorsorgeuntersuchung.

Das

Sander: wäre großartig Wir

Flener: werden es sehen. Aber spannender Punkt. heißt Erika vielen Dank nochmal für den Einblick. Das heißt, was haben wir jetzt gesehen? Was macht Sie als ÖGGK, als Verein, dieser Antrieb für Prävention etwas zu tun? Wir haben das Gesundheitsnetz wo ihr Ärzte und Apotheken jetzt einmal im Osten Österreichs habt, wo ihr vernetzt, wo ihr sozusagen Synergien schafft.

Wir haben das Healthmobil und wir haben, um das nicht unerwähnt lassen, auch nochmal die sonstigen Aktivitäten von euch. Man sei hingewiesen auf Hörenswert das ist ja euer Podcast rund um das Thema. Habe ich jetzt noch irgendwas vergessen, was man rund um Prävention aus dem Hause ÖGGK hören müsste oder wissen müsste?

Sander: Wissen müsste, natürlich. Wir machen auch aktiv was. Wir haben Lauftraining, das wir anbieten. Wir haben Wirbelsäulengymnastik Also wir schauen wirklich, dass wir versuchen, ganzheitlich hier Körper, Geist und Seele sagen wir immer, wirklich zu bewegen. Das heißt, wir machen auch viel im Kunst- und Kulturbereich bei eigenen Ausstellungen.

Aber das ist wirklich, ja, das ist einfach dieser ganzheitliche Aspekt. Viele Mitglieder nehmen das auch in Anspruch einfach. Aber wenn es um die Allgemeinheit geht und um die Transparenz nach außen dann ist es sicherlich das Gesundheitsnetz und das Healthmobil und einfach das Ja, das Thema Awareness für eine in Wahrheit Indikation im Endeffekt zu schaffen, die aber sehr, sehr viele Menschen betrifft.

Flener: Damit sage ich vielen Dank, Erika, für den Einblick. Update ÖGGK vier Jahre später. Herzlichen Glückwunsch nochmal zu dem, was ihr im Gesundheitsnetz zusammengebracht habt, auf die Beine gestellt habt, was ihr auch beim Healthmobil auf die Beine gestellt habt, weil ich finde das ja immer so spannend. Also ich bin tief im Gesundheitswesen drinnen und ich finde das Gesundheitswesen ist so ein...

Das Wesen des Konjunktivs. Man könnte, man sollte, es wäre schön, wenn. Und irgendwie dann sehr selten dann auch real was umgesetzt wird Insofern wirklich einen herzlichen Glückwunsch von meiner Seite zu dem, was ihr bewegt habt. Und an alle Hörerinnen und Hörer unter 30, also bis zum 30. Geburtstag geht's.

Ab die Post auf der Webseite der ÖGGK finde ich die Termine wo ich mich dementsprechend noch impfen lassen kann. Wir verlinken das auch in den Show Notes für alle, die sich dafür dementsprechend interessieren. Und damit wünsche ich euch viel Erfolg für die HPV-Aktion, viel Erfolg für alle weiteren Aktionen bei euch und sage, danke, dass du da warst.

Sander: Dankeschön